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Erinnerung aus zweiter Hand

Die born-free Generation in Südafrika und ihre Interpretation der Apartheid und des demokratischen Übergangs

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Julia Sonnleitner

Nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika 1994 ist eine Generation herangewachsen, welche die Apartheid nicht mehr miterlebt hat. Sie ist in einem demokratischen Staat aufgewachsen, in dem die Apartheid dennoch in vielen Bereichen nachwirkt. Basierend auf ethnografischer Forschung legt die Autorin dar, wie VertreterInnen der born-free Generation die Vergangenheit ihres Landes interpretieren. Durch zwei neue Ansätze leistet die Untersuchung einen innovativen Beitrag zur Erinnerungsforschung: erstens durch den rezeptions-zentrierten Zugang, der soziale Positionierungen der befragten Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Zweitens durch das Konzept des Chronotopos, mit dem die Relevanz von Zeit, Raum und Subjekt in der Analyse von Vergangenheitsdarstellungen berücksichtigt wird.

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Danksagung

Danksagung

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Ich danke allen InterviewpartnerInnen für ihre Zeit und ihre Offenheit. Sie haben durch das Erzählen ihrer Geschichten diese Dissertation ermöglicht.

Mein besonderer Dank gilt Brigitta Busch, durch deren Betreuung diese Arbeit ihre Form und ihren Schliff erhalten hat. Sie hat mich maßgeblich bei meinem bisherigen wissenschaftlichen Werdegang ermutigt und gefördert. Die Gespräche mit ihr und auch mit Thomas Busch waren immer Lichtblicke in meiner sonst einsamen Arbeit.

Die Interviews wären nicht möglich gewesen ohne die Vermittlung durch das Centre for Popular Memory der University of Cape Town, dessen Direktor Sean Field und die Mitarbeiterin Nuraan Allie, die Kontakte mit LehrerInnen, DirektorInnen und SchülerInnen für mich herstellten. Vielen Dank für die Zeit und den zusätzlichen Aufwand, den sie auf sich genommen haben. In diesem Zusammenhang möchte ich auch James Marsh für die Vermittlung an die Schulen in Khayelitsha danken.

Die nötige finanzielle Unterstützung für die Dissertation verdanke ich den Stipendien der Universität Wien (Förderstipendium, Forschungsstipendium und Stipendium für kurzfristige wissenschaftliche Aufenthalte im Ausland), dem Marietta-Blau-Stipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, mit dem mein einjähriger Forschungsaufenthalt in Kapstadt finanziert wurde und der großzügigen Unterstützung meiner Familie.

Die Publikation der Dissertation wurde mir durch den Preis „Kulturen im Dialog“ des JungakademikerInnen-Forums der Universität Bozen ermöglicht.

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