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Das Leistungsstörungsrecht des polnischen Obligationsgesetzbuchs von 1933 und das deutsche Recht

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Antje Franz

Als Folge der mehr als 120-jährigen Teilungszeit galten in Polen nach 1918 fünf verschiedene Zivilrechte. Die Verabschiedung eines Obligationsgesetzbuches 1933 war ein wesentlicher Schritt zur innerstaatlichen Rechtsvereinheitlichung. Die Bedeutung des deutschen Rechts in diesem Prozess wird in dem vorliegenden Buch am Beispiel des Leistungsstörungsrechts untersucht. Anhand ausgewählter Faktoren werden die Rahmenbedingungen damaliger polnischer Gesetzgebung beleuchtet, die durch die unterschiedliche Entwicklung der ehemaligen drei Teilungsgebiete geprägt waren. Die Autorin nimmt auch auf die Biographien der Gesetzesautoren Bezug. Eine Auswertung des damaligen deutschen Schrifttums zeigt zudem, dass das Gesetz in der deutschen Rechtswissenschaft positiv wahrgenommen wurde.

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Vorwort

Vorwort

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Mein Interesse für die polnische Geschichte und zunehmend auch die Rechtsgeschichte der Zweiten Polnischen Republik ergab sich als Folge eines Auslandsstudienjahres 1986/87 an der Katholischen Universität Lublin. Die deutsch-polnischen Beziehungen waren und sind mir ein Anliegen. Die Wahl eines entsprechenden Dissertationsthemas lag daher nahe. Die Arbeit hat mir trotz vieler Mühen immer wieder Freude gemacht. Sie wurde im Wintersemester 2018/19 von der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam als Dissertation angenommen. Ihr liegt der Stand der Literatur vom Juli 2017 zugrunde.

Meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Stefan Chr. Saar, gilt mein besonderer Dank für die Betreuung der Arbeit. Seine vielfältige und kluge Unterstützung bei der Durchführung dieser Untersuchung war unverzichtbar. Unsere Gespräche waren darüber hinaus von seiner Lebenserfahrung und menschlich zugewandten Art geprägt. Herr Professor Dr. Götz Schulze hat trotz seiner Belastungen durch das Amt des Dekans sehr zügig die Zweitkorrektur erstellt und nur wenige Tage vor seinem völlig unerwarteten Tod abgeschlossen.

Herrn Professor Dr. Werner Benecke von der Europa-Universität Viadrina danke ich für seine Hinweise auf eine polnische Statistik aus den 1920er Jahren.

Bei der Erstellung der Arbeit wurde ich von vielen Menschen aus dem Kreis meiner Freunde und meiner Familie ermutigt. Das hat mir sehr geholfen. Eckhard Franz hat in den ersten Jahren viel zu dieser Arbeit beigetragen. Meiner Schwester Wiebke Schmidt möchte ich an dieser Stelle besonders danken. Sie hat sich klaglos der M...

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