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Pius XII. und die Deportation der Juden Roms

Klaus Kühlwein

Kein anderes Ereignis im Zweiten Weltkrieg hat Pius XII. so herausgefordert wie die SS-Judenaktion unter seinem Fenster. Was damals geschah, verdichtet die ganze Problematik um das Schweigen des Papstes. Historisch ist umstritten, was Papst Pius unternommen hat, um die Juden Roms zu retten, welchen Zwängen er unterworfen war und was er über das Schicksal deportierter Juden wusste.

Anhand zahlreicher Dokumente und Zeugenaussagen rekonstruiert die Studie die Vorgänge rund um die Razzia auf verschiedenen Ebenen. Sie fragt nach dem Kenntnisstand Pius XII. über die NS-Judenvernichtung und analysiert den Konflikt zwischen güterabwägendem Schweigen und Protest aus Gewissensgründen.

Das Ergebnis wirft neues Licht auf die Rolle Pius XII. im Herbst 1943.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

1.  Was wusste Pius XII. vom Holocaust?

1.1  „Unwertes Leben“ – Stellungnahmen und Bischof Galens Kampfansage

1.2  Offizielle Anfrage und die Weihnachtsansprache 1942

1.3  Die Nachrichten des Don Pirro Scavizzi

1.4  Hiobsbotschaften – umfassende Kenntnis

1.5  Protest schon in der Hand – die Vergeltung in Holland

2.  Wie der Holocaust zu den römischen Juden kam

2.1  Der Fall „Achse“ – Besetzung Roms

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