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Teilhabe braucht Rehabilitation

Blicke zurück in die Zukunft

Edited By Helga Seel

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Rehabilitationsträger. Seit 1969 fördert sie im gegliederten Sozialleistungssystem die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die BAR koordiniert und unterstützt das Zusammenwirken der Reha-Träger, vermittelt Wissen und arbeitet mit an der Weiterentwicklung von Rehabilitation und Teilhabe. Ihre Mitglieder sind die Träger der Gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesländer, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Sozialpartner.

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Einführung

Einführung

Eigentlich sind Jubiläen ein Spiel mit Zahlen. Runde Zahlen, 25, 50, 100, 500 lassen uns innehalten und fragen: Wie war es zuvor? Wie war es am Anfang? Wie ist es jetzt? Wie wird es weitergehen? Und auch: Was können wir (noch) besser machen?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) besteht seit 50 Jahren. Sie hat in der Entwicklung der Rehabilitation koordiniert und moderiert, sich aber von Anbeginn auch als Treiberin und Mitgestalterin gesehen und entsprechend gehandelt. Zum 50-jährigen Jubiläum fragt sie langjährige Weggefährten und Mitstreiter, aber auch einige Beobachter von der Seitenlinie, wie sie die Entwicklung der Rehabilitation und der BAR wahrnehmen und welche Schlüsse sie daraus ziehen.

Der Festakt im Juni 2019 in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main brachte viele zusammen, die sich für die permanente Verbesserung von Rehabilitation einsetzen. Redner und Autoren dieser Festschrift zum Nach- und Vordenken haben die Eingangsfragen auf sehr unterschiedliche Art und aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beantwortet. Sie beleuchten die gesellschaftliche Entwicklung, zeigen die Veränderungen in der Sozialgesetzgebung auf, umschreiben die Aufgaben der Rehabilitationsträger und der BAR und denken darüber nach (und somit voraus), wie sich das gegliederte Sozialleistungssystem und mit ihm die Gesellschaft weiterentwickeln können – zum Wohl von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen und mit ihnen gemeinsam.

Der Status quo 2019 zeigt auch, dass noch viel getan werden muss. Die Ideen hierzu, die sich in dieser Festschrift finden, tragen uns ins nächste Jahrzehnt der Rehabilitation.

Wir sind stolz darauf, dass so viele Expertinnen und Experten bereit waren, mit einem Beitrag zu dieser Publikation beizutragen. Ihnen allen danken wir ganz herzlich – auch für ihre damit zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit mit der BAR und – ganz wichtig: dem gemeinsamen Ziel, die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen weiterzuentwickeln.

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