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Transfer und Transformation von Wissen

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Edited By Matthias Ballod

Wissenstransfer und Wissenstransformation sind zentrale Herausforderungen in der Wissensgesellschaft. Die fortschreitende Fragmentierung von Wissensdomänen und die eingeschränkte Zugänglichkeit von Wissensressourcen sind nur zwei gegenläufige Tendenzen. Umso mehr rücken funktionale Aspekte von Wissenskonstruktion und Wissenskonstitution in den Blickpunkt. Dieser Band bündelt ausgewählte transdisziplinäre Perspektiven und Positionen des Themenfeldes.

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Kristina Pelikan / Thorsten Roelcke: Disziplinaritäten

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Kristina Pelikan / Thorsten Roelcke

Disziplinaritäten

Formen der Zusammenarbeit aus terminologischer Sicht

Abstract The increasing complexity of scientific and societal problems requires collaboration. Quite as many terms for describing collaboration have been coined as there are different settings – “interdisciplinarity” and “transdisciplinarity” are the the most used ones, The present article aims to present semantic differences of selected terms, that appear in scientific publications of various scientific disciplines.

1. Einleitung

Die steigende Anzahl komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen und gleichzeitig die Notwendigkeit, gesellschaftliche Probleme zu lösen und entsprechendes Wissen zu transferieren (Gray 2008: 124), ohne grundlegende Forschungsfragen zu vernachlässigen, macht die Anforderungen an Forschung immer anspruchsvoller. Diese Komplexität verlangt in verstärktem Maße nach wissenschaftlicher Zusammenarbeit – in diversen Formen und mit verschiedenen Partnern. Als ein Ergebnis dieser Entwicklung kann festgestellt werden, dass Forschung zunehmend von Konsortien, bestehend aus heterogenen Teams, betrieben wird. Die Produktion von Wissen ist jedoch weiterhin mehrheitlich in Disziplinen organisiert (Besselaar & Heimeriks 2001). Die heterogenen Teams, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Kulturen, erwerben Wissen – unter Einfluss der involvierten Disziplinen. Die Settings, in denen sie zusammenarbeiten, verändern sich von Zeit zu Zeit.

Angesichts dieser Entwicklung (für die es auch historische Vorbilder gibt – zu denken ist hier etwa an die Bauhütten des Mittelalters oder die Handelskontore der frühen Neuzeit) gibt es fast so viele unterschiedliche Termini zur Beschreibung dieser Settings, wie es Teamzusammensetzungen gibt – bekannt sind sicher...

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