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Transfer und Transformation von Wissen

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Edited By Matthias Ballod

Wissenstransfer und Wissenstransformation sind zentrale Herausforderungen in der Wissensgesellschaft. Die fortschreitende Fragmentierung von Wissensdomänen und die eingeschränkte Zugänglichkeit von Wissensressourcen sind nur zwei gegenläufige Tendenzen. Umso mehr rücken funktionale Aspekte von Wissenskonstruktion und Wissenskonstitution in den Blickpunkt. Dieser Band bündelt ausgewählte transdisziplinäre Perspektiven und Positionen des Themenfeldes.

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Mark Hempelmann: Wissensträger Mittelpunkt: Wissensaustausch und -transfer

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Mark Hempelmann

Wissensträger Mittelpunkt: Wissensaustausch und -transfer

Gestaltungswirken in vermittelnden Prozessen – Eine informationsdidaktische Sicht auf den Wissenstransfer zwischen Menschen

Abstract Knowledge transfer and transformation stand on the basis of human interaction if understood from a designing, constructing and creating process (Gestaltungswirken). Information didactics is the scientific transdisciplinary area to discuss three perspectives of this person-centered approach with its levels, double-bound hermeneutic circle and emotional creativity.

Einleitung

Wissen managen – als Produktionsfaktor einkaufen, im Fertigungsprozess einsetzen und schließlich gewinnbringend in Form von Produkt oder Dienstleistung vermarkten – viele Betriebswirtschaftler und Manager glauben, die wiederentdeckte Ressource „Wissen“ auf diese oder in ähnlicher Weise als 4. Produktionsfaktor nutzen zu können und einen Wissenstransfer – entkoppelt von einer -transformation „information agents“ zu überlassen. „Traute man den Versicherungen der Proponenten der Wissensgesellschaft, dann stellte das Wissen einen der höchsten Werte der modernen Gesellschaft dar. Wissen, so scheint es, ist zu einem kostbaren Gut geworden, das aufwändig hergestellt, sorgsam gehegt und aufopfernd gepflegt wird. […] Um Erkenntnisse kann es dabei wohl nicht gehen. Und im Gegensatz zu den ständigen Beteuerungen vom Wert des Wissens wird dieses, weil es längst seines Erkenntnisanspruchs beraubt wurde, in der Regel gar nicht besonders geschätzt.“ (Liessmann 2006).

Werden kulturelle und sprachliche Aspekte und eben auch die Besonderheit des persönlichen „Erkennens“ als Erkenntnisaspekt aus dem Wort „Wissen“ heraussubtrahiert, das von der wichtigen persönlichen Begegnung, von der Informationsweitergabe und Wissensvermittlung lebt, hat dies gesellschaftliche Folgen....

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