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Weltanschauung und Textproduktion

Beiträge zu einem Verhältnis in der Moderne

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Edited By Anna S. Brasch and Christian Meierhofer

Weltanschauungen haben zwischen 1850 und 1945 in Deutschland Konjunktur. Als philosophische, wissens- und wissenschaftshistorische Diskursangebote reagieren sie im Prozess der Moderne auf entstehende Synthesemängel, auf Ganzheitsverluste und auf das, was zeitgenössisch schlicht ‚Zersetzung‘ heißt. Vor diesem Hintergrund entsteht ein Korpus an Texten, das sich nicht unter dem Rubrum der ‚Weltanschauungsliteratur‘ allein fassen lässt. Die hier versammelten Studien widmen sich der Heterogenität und Transformation weltanschaulicher Textproduktion. Dabei liegen die Schwerpunkte auf diskurs- und konzeptgeschichtlichen Voraussetzungen, auf Gattungskonventionen und Darstellungsformen, auf buch-, medien- und theatergeschichtlichen Praktiken sowie auf der Reflexivität, Reichweite und Schließung des Diskurses.

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Autorinnen und Autoren

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Philip Ajouri, Professor für Buchwissenschaft an der Universität Mainz. 2002 Magister Artium und 2005 Promotion an der LMU München, 2016 Habilitation an der Universität Stuttgart. Arbeitsschwerpunkte: Literatur der Frühen Neuzeit (insb. Utopien und Satiren), Realismus, Literatur um 1900, Ideengeschichte, Buchwissenschaft (insb. Werkausgaben). Wichtige Publikationen: Policey und Literatur. Studien zu utopischen und satirischen Texten vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Berlin, Boston 2020 [i.E.]; mit Benjamin Specht (Hrsg.): Empirisierung des Transzendentalen. Erkenntnisbedingungen in Kunst und Wissenschaft 1850–1920. Göttingen 2019; (Hrsg.): Die Präsentation kanonischer Werke um 1900. Semantiken. Praktiken. Materialität. Berlin, Boston 2017; mit Ursula Kundert, Carsten Rohde (Hrsg.): Rahmungen. Präsentationsformen und Kanoneffekte. Berlin 2017; mit Katja Mellmann, Christoph Rauen (Hrsg.): Empirie in der Literaturwissenschaft. Paderborn 2013; Erzählen nach Darwin. Die Krise der Teleologie im literarischen Realismus: Friedrich Theodor Vischer und Gottfried Keller. Berlin, New York 2007.

Peter Berger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. 2012 Magister Artium an der Universität Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Produktivität der Subjektsemantik im Drama um 1900 (Dissertation), Drama und Theater (insb. um 1900), historische Semantik und Textproduktion, literarische Moderne und Subjektivität, Inter-/Transmedialität in Film und Drama bzw. Theater.

Barbara Beßlich, Professorin für Neuere deutsche Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. 1995 Staatsexamen, 1999 Promotion und 2005 Habilitation an der Universität Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Kulturkritik, Klassische Moderne, Narratologie, Literatur und Geschichte. Wichtige Publikationen: Wege in...

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