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Deutsch in Fach und Beruf

Aktuelle Fragen und neue Ansätze der Fremdsprachenvermittlung

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Edited By Ellen Tichy and Felicitas Tesch

Der stetig wachsende internationale Arbeitsmarkt fordert mehr denn je berufsbezogene Sprach- und Fachkenntnisse von Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Studiengänge. Der Anteil an berufs- und fachsprachlichen Ausbildungsinhalten in den Curricula philologischer bzw. germanistischer Studiengänge im In- und Ausland nimmt zu. Mittlerweile sind sie ein integraler Bestandteil an den meisten Studienstandorten, oft auch durch bildungspolitische Vorgaben gefordert. Die Beiträge dieses Sammelbandes belegen, dass sowohl innovative Konzepte für den Fachsprachenunterricht entwickelt werden als auch Forschungsansätze existieren, die sich mit konzeptionellen und terminologischen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Eine Metaanalyse zur Entwicklung von Berufsszenarien im Rahmen von Service-Learning-Projekten: Annegret Middeke

Annegret Middeke

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Abstract: In the field of teaching German as a foreign language for specific purposes, the scenario approach according to the “certificate of Professional German“ („Zertifikat Deutsch für den Beruf“) has proven to be particularly effective. In this article, 48 such scenarios, which were developed by students of the subject “Interculturality and Multilingualism, German as a Foreign and a Second Language“ as a component of a service learning project, are subjected to a meta-analysis. The focus is on authenticity as one of the most scenario-relevant criteria. The analysis reveals five typical problems with scenarios, if you stick to the authenticity requirement.

Im Unterschied zu der linguistisch vielfach beschriebenen Fachsprache, für deren Spezifik und kommunikative Ziele eine aus den 1970er-Jahren stammende und inzwischen kanonische Definition vorliegt – als „Gesamtheit aller sprachlichen Mittel, die in einem fachlich begrenzbaren Kommunikationsbereich verwendet werden, um die Verständigung zwischen den in diesem Bereich tätigen Menschen zu gewährleisten“ (Hoffmann 1976: 170)1 –, wurde das Register „Berufssprache“ verhältnismäßig spät entdeckt (vgl. Szablewski-Çavuş 2008) und ist linguistisch noch nicht klar konturiert (vgl. Efing 2014a: 414). Efing (2014a) fragt in dem Zusammenhang nach dem Verhältnis von Fach- und Allgemeinsprache. Ist Berufssprache Fachsprache auf einem vertikal gesehen niedrigeren Abstraktionsniveau, also: Fachsprache, aber nicht ganz? Oder ist Berufssprache Fachsprache mit einem großen Anteil an allgemeinsprachlichen Elementen, also: Fachsprache, aber nicht nur?

Die Schwierigkeit, zu definieren, was das Register „Berufssprache“ ausmacht, beleuchtet Bauer (2014 und 2018) am Beispiel der Tourismusbranche,...

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