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Von Musen und Musik: Zu Oper, Libretto und Singspiel

Hans-Albrecht Koch

Das Buch behandelt literarische Texte, die zur Vertonung für musikalischen Vortrag bestimmt waren. Der erste Hauptteil handelt vom deutschen Singspiel des 18. Jahrhunderts, vor allem in seiner österreichisch-süddeutschen, speziell Wiener, Ausprägung. Das Singspiel wählte höfische und bürgerliche Sujets, aber auch Märchenstoffe, und war für ausgebildete Sänger gedacht. Seinen Höhepunkt fand es in der gemeinsamen Arbeit von Emanuel Schikaneder und Wolfgang Amadeus Mozart an der «Zauberflöte» und in Goethes «Zweiter Zauberflöte». Der zweite Hauptteil behandelt die Operndichtungen, die der Wiener Hugo von Hofmannsthal für den Komponisten Richard Strauss schrieb, besonders die symbolträchtige, vielfach an die «Zauberflöte» anknüpfende Oper «Die Frau ohne Schatten» und «Arabella», das letzte gemeinsame Werk beider Künstler.

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Vorwort

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Die hier versammelten Beiträge bilden einen wohl bunten, aber nicht disparaten Strauß aus umfangreicheren und kleineren Arbeiten, die im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten aus unterschiedlichen Anlässen entstanden sind. Ihnen allen ist gemeinsam, daß sie den Blick auf die eher vernachlässigte Berührungszone von Text und Musik im Kontext von Literatur- und Bildungsgeschichte lenken. Teils sind sie zuerst an Mitforscher gerichtet, teils wenden sie sie sich eher an Regisseure oder Dramaturgen, soweit diese ihre Arbeit nicht blindlings an modernistischen Einfällen ausrichten, sondern sie womöglich historisch fundieren wollen, teils wiederum wenden sie sich aber auch – und dies besonders gern – an den flanierenden Liebhaber im weiten Überschneidungsfeld von Literatur, Musik und Theater.

Die meisten Beiträge dieses Bandes weisen gegenüber der Erstveröffentlichung wesentliche Erweiterungen in Text und Illustration auf. Die ‚Gedenkblätter‘ für die „Neue Zürcher Zeitung“ verschafften mir über viele Jahre das hohe Vergnügen, mich im Gespräch mit deren Theater- und Musikredaktoren Dr. Hansres Jacobi (1926–2006) und Frau Dr. Marianne Zelger-Vogt austauschen zu können. Beiden bin ich ebenso dankbar wie Klaus Podak, dem langjährigen Leitenden Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“, für seine kundige und kritische Betreuung meiner zuerst für diese Zeitung geschriebenen Texte.

In den Samstagsausgaben beider Zeitungen ist ein Teil der Dichter-Portraits zuerst erschienen. Von diesen Feuilletons will mir auch im nachlesenden Rückblick scheinen, daß sich in ihnen sachliche Information und lesbare Eingängigkeit recht freundlich miteinander...

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