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Die süddeutsche Städtelandschaft – ein interregionaler Vergleich

Unter Mitarbeit von Christoph Gunkel

Edited By Wolfgang Wüst and Klaus Wolf

In der Geografie, als einer Leitwissenschaft in Sachen «Landschaft», definiert man aktuell Städtelandschaften als maßstäblich und räumlich ganz unterschiedliche Ebenen. Diese lassen sich auf einzelne Städte, auf bestimmte Stadtregionen und selbst auf Metropolregionen oder die seit 1918 eingeführte Megalopolis projizieren. Historiker verstehen unter einer «Städtelandschaft» meist ein Gebiet mittlerer Größenordnung mit unterschiedlich starker Urbanisierung, wobei in der «Stadtlandschaft» Städte und Märkte, Bürger und Händler im umschriebenen Raum zwangsläufig eine dominierende Rolle spielen. Der interterritoriale Vergleich führt uns einerseits hinaus in die Welt der europäischen Urbanität, andererseits liegt ein deutlicher Fokus auf den großen wie kleinen Städten Süddeutschlands. In Farbe und Ausführlichkeit analysieren die Autoren dort die Stadtkultur vom Mittelalter bis zur Moderne. Politische, soziale und ökonomische Netzwerke werden ebenso behandelt wie spannende interstädtische Bezüge durch Reisende, Gelehrsamkeit, Schulen, Literatur oder Musik. Teildisziplinen wie die Historische Ortsnamenforschung runden das Bild ab.

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Umschlagabbildung: Städtischer Brückenschlag in (Bad) Camberg, 2020. Die Gebäudeverbindung steht symbolisch für die Netzwerke einer Städtelandschaft. Konkret richtet sich der Blick auf den Amtshof der hessischen, von 1535 bis 1794 unter gemeinsamer Verwaltung von Kurtrier und der Grafschaft Nassau stehenden Stadt. Der Amtshof zählt zu den größten Fachwerksbauten der frühen Neuzeit in Hessen, der sich aus älteren Gebäudeteilen der Herren von Riedesel, von Nassau sowie derer von Heiden und Metternich zusammensetzt. Bildnachweis/Foto: Wolfgang Wüst (privat), 2020.

Für die Unterstützung der Drucklegung bedanken wir uns beim Zentralinstitut für Regionenforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und bei der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte.

ISBN 978-3-631-80117-8 (Print) ∙ E-ISBN 978-3-631-84476-2 (E-PDF)

E-ISBN 978-3-631-84477-9 (EPUB) ∙ E-ISBN 978-3-631-84478-6 (MOBI)

DOI 10.3726/b17945

© Peter Lang GmbH

Internationaler Verlag der Wissenschaften

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