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Die Diözesankurie

Blick hinter die Kulissen der Bistumsverwaltung

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Edited By Burkhard Josef Berkmann

Der Tagungsband untersucht den gegenwärtigen Umbau vieler Bistumsverwaltungen, der insbesondere die Themen Transparenz, Frauen in Leitungspositionen sowie die Vermeidung von Finanzskandalen und Machtmissbrauch umfasst. Der Band präsentiert aktuelle Berichte von Fachleuten aus sieben (Erz-)Diözesen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Da z.B. in Deutschland zahlreiche Besonderheiten wie Justiziare, Finanzkammern und Ordinariatskonferenzen bestehen, geben die Beiträge einen Einblick in regionale Besonderheiten und gegenwärtige Umstrukturierungsmaßnahmen in den Bistumsverwaltungen. Abschließend werden diese in einem kirchenrechtlichen Kontext reflektiert.

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Die Diözesankurie der Diözese Innsbruck: Magdalena Bernhard

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Magdalena Bernhard

Die wissenschaftliche Betrachtung von kirchenrechtlichen Besonderheiten oder Problemstellungen erfolgt oft aus gesamtkirchlicher Perspektive. Dies ist in Anbetracht der Allgemeingültigkeit des CIC grundsätzlich auch sinnvoll, führt jedoch auch immer wieder zu Unklarheiten bei konkreten diözesanen Fragestellungen, die sich aus dem jeweiligen Gestaltungsspielraum ergeben. Nachfolgend soll ein Blick hinter die Kulissen der Verwaltung der Diözese Innsbruck erfolgen. Damit können einige Probleme und Lösungsmöglichkeiten – auch aus praktischer Sicht – aufgezeigt werden und soll ein Einblick in die praktische Arbeit auf diözesaner Ebene gegeben werden.

Um die spezifischen Strukturen und Lösungen verstehen zu können, ist es auch wichtig, die Geschichte der Diözese Innsbruck zu kennen. Dies soll eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Zahlen, Daten und Fakten erleichtern.

Die Diözese Innsbruck ist eine sehr junge Diözese. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte das Gebiet der heutigen Diözese Innsbruck, damals noch im Vielvölkerstaat der österreichisch-ungarischen k.-u.-k. Monarchie beheimatet, aufgrund der damaligen Ausdehnung des Landes Tirol zur heutigen Diözese Bozen-Brixen. Infolge der Änderung der Grenzen wurde 1921 die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch errichtet. 1964 wurde diese schließlich zur Diözese Innsbruck-Feldkirch erhoben und schloss noch das Gebiet des Bundeslandes Vorarlberg mit ein. Im Jahr 1968 erfolgte schließlich die Gründung der Diözese Feldkirch, womit die Diözese Innsbruck ihre heutige Ausdehnung und Namen erhielt. Die Diözese Innsbruck ist Suffragandiözese der Erzdiözese Salzburg und gehört auch...

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