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Diversität im Fokus fachdidaktischer und sonderpädagogischer Perspektiven

Inklusiven Englischunterricht planen (lernen)

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Edited By Gabriele Blell and Jana Oldendörp

Inklusion stellt seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 ein vieldiskutiertes Thema in fachdidaktischen und sonderpädagogischen Diskursen dar. Auch auf hochschuldidaktischer Ebene gewinnt der Gegenstand für zukünftige (Fremdsprachen-) Lehrkräfte zunehmend an Bedeutung. Der vorliegende Band geht auf einen interdisziplinär ausgerichteten Workshop an der Leibniz Universität Hannover zurück: Vertreter*innen der Fremdsprachendidaktik und Sonderpädagogik sowie Referendar*innen und Fremdsprachenlehrkräfte unternehmen einen ersten gemeinsamen Versuch, Masterstudierende durch einen kooperativen Ansatz für verschiedene Differenzkategorien zu sensibilisieren. Darauf aufbauend werden an konkreten Fallbeispielen Ideen für einen inklusiven Englischunterricht planerisch generiert.

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Station 3: Grammatikvermittlung und sonderpädagogischer Förderbedarf im Anfangsunterricht Englisch in Jahrgang 5: Janka Blanckertz mit Unterstützung von Esma Aglamaz und Anita Sat

Janka Blanckertz mit Unterstützung von Esma Aglamaz und Anita Sat

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Abstract: This station focuses on teaching grammar (i.e. have/has got) to a diverse group of young learners at the beginning of year 5. These learners differ considerably in their capabilities, EFL history, and include students with special educational needs/SEN, namely autism, dyslexia and attention deficit hyperactivity disorder/ADHD. The university students receive information on the specific SEN, on approaches to teaching grammar as well as material from a standard year-5 textbook including the publisher’s suggestions for differentiation. They develop a lesson plan using the given material or designing their own. The article presents and critically assesses one such lesson plan.

Keywords: Inklusion, Grammatikunterricht, ADHS, ASS, LRS, Englischunterricht, Differenzierung

Inklusive Perspektiven ermöglichen Akzeptanz und Wertschätzung von Heterogenität sowie den Abbau von Stigmatisierung, Ausgrenzung, Diskriminierung und Benachteiligung z.B. aufgrund von Geschlecht, sozialer Herkunft, spezifischen Lebensbedingungen und der Kultur. Inklusion bedeutet die Weiterentwicklung der Institution Schule hin zu einer Schule für alle Schüler*innen (Avci & Werning 2015: 16 ff). Somit sind die Förderschwerpunkte in allen Schulformen in Unterrichtsplanung und -gestaltung besonders zu berücksichtigen. Diese Station fokussiert die Förderschwerpunkte sozial-emotionale Entwicklung an den Beispielen ASS und ADHS sowie Lernen am Beispiel von LRS. Diese wurden gewählt, da Lehrende an Regelschulen mit hoher Wahrscheinlichkeit Lernenden mit entsprechendem Förderbedarf begegnen werden: 17 % der untersuchten Kinder und Jugendlichen der KIGGS-Studie1 zeigten Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich, während laut Gerlach (2019) ca. 20 % ←161 | 162→aller Schüler*innen Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten haben....

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