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Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Das Problem des religiösen Pluralismus

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Thomas Park

Seitdem John Hick durch seine pluralistische Position den Weg für eine Annäherung der Religionen geschaffen hat, haben seine Werke viel Aufmerksamkeit von Anhängern und Kritikern erfahren. Dieses Werk setzt sich kritisch mit dem Lebenswerk Hicks auseinander, und vergleicht die Argumente für seine Ansicht mit denen von Perry Schmidt-Leukel, Alvin Plantinga und Karl Rahner. Der Autor legt die Prämissen der vier Positionen offen, und macht deutlich, warum trotz aller berechtigten Kritik die pluralistische Position die plausibelste Antwort auf die Frage liefert, wieso es mehrere Religionen gibt, wenn laut dem NT (nur) Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

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11. Rahners inklusivistische Position

Rahners Inklusivismus

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Abstract: Part IV deals with the premises of Karl Rahner’s inclusivist view, his arguments for it, and his responses to his critics. Like Plantinga Rahner holds that Christian beliefs about God and about salvation cannot be reconciled with differing beliefs on these topics held by believers from other religions. Unlike Plantinga Rahner holds that non-Christian religions can facilitate the salvation of their followers, even though in an inferior way than Christianity does. It is shown that Rahner fails to offer non-dogmatic reasons for Christ’s superiority, a failure which undermines his inclusivist view.

Keywords: Karl Rahner, Inclusivism, Revelation, Christianity, Faith and Reason, Religion

Karl Josef Erich Rahner (*1904, † 1984) war ein deutscher katholischer Theologe und Jesuit. Er wuchs in einer katholischen Familie auf, und trat, beeindruckt von der Spiritualität des Ignatius von Loyola, mit 18 Jahren in den Jesuitenorden ein. Rahner studierte katholische Theologie und Philosophie, letzteres u.a. bei Martin Heidegger. Beeinflusst von Kant, Heidegger, Pierre Rousselot und Joseph Maréchal, nutzte er moderne philosophische Ansätze, um auszudrücken, wie sich Gott uns seiner Meinung nach mitteilt.

Geprägt von der Frage nach den im Subjekt vorausgesetzten Bedingungen der Möglichkeit des Verstehens der christlichen Offenbarung, entwickelt Rahner eine Theorie des „impliziten Christen“, die erklären sollte, wie es möglich ist, dass auch Menschen ohne explizit christlichen Glauben in einem heilshaften Verhältnis zu Gott stehen können. Rahner hält am Absolutheitsanspruch des Christentums fest, schreibt den nichtchristlichen Religionen aber eine...

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