Das Spiel mit der Liebe: Liebesentwürfe in der Gegenwartsliteratur im Lichte spieltheoretischer Konzepte
Zusammenfassung
Leseprobe
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Copyright
- Autorenangaben
- Über das Buch
- Zitierfähigkeit des eBooks
- Vorwort
- Inhalt
- Verwendete Siglen
- 1. Einleitung
- 2. Das Spiel beginnt
- 2.1 Die Spieltheorie
- 2.1.1 „Eine Utopie erfüllter Menschlichkeit“ – Start des Spielbegriffs
- 2.1.2 „[D]er Mensch soll mit der Schönheit nur spielen, und er soll nur mit der Schönheit spielen“ – Kant und Schiller
- 2.1.2.1 Stofftrieb und Formtrieb ergeben den Spieltrieb
- 2.1.2.2 Die Freiheit als zentrales Element in Schillers Kunstverständnis
- 2.1.2.3 Der Schein als die Essenz von Kunst
- 2.1.3 „[S]pielen ist experimentieren mit dem Zufall“ – Novalis
- 2.1.4 „Die Deutungen allein bestimmen die Bedeutungen nicht“ – Wittgenstein
- 2.1.4.1 Die Philosophischen Untersuchungen
- 2.1.4.2 Das Sprachspiel
- 2.1.5 „[D]aß Sprechen Kämpfen im Sinne des Spielens ist […]“ – Lyotard
- 2.1.5.1 Spielen bedeutet Kämpfen
- 2.1.6 „Das Spiel im Diskurs der Wissenschaften“ – Derrida
- 2.1.7 „[J]egliche Realität wird von der Hyperrealität des Codes und der Simulation aufgesogen“ – Baudrillard
- 2.1.7.1 Die Ordnung der drei Simulakra
- 2.1.7.2 Das Ende der bekannten Realität
- 2.2 Spiel und Literatur: Von der Aufklärung zur Postmoderne
- 3. Wie sich die Liebe heute darstellt
- 3.1 Ausgewählte Konzepte für den Diskurs über die Liebe
- 3.1.1 „Keine Logik hält die Figuren zusammen“ – Roland Barthes
- 3.1.2 „Aktivität wird als Passivität, Freiheit als Zwang getarnt“ – Niklas Luhmann
- 3.1.3 „Die eigene sexuelle Attraktivität und Leistungsfähigkeit zur Schau […] stellen“ – Eva Illouz
- 4. Das Spiel als Perspektive auf die Liebesbeziehungen der Gegenwartsliteratur
- 4.1 Literatur als Spiel
- 4.1.1 Autoren als Spieler – Rezipienten als Mitspieler
- 4.2 Liebe und Leben in der Gegenwartsliteratur
- 4.2.1 Liebe als Sozialexperiment
- 4.2.1.1 Dieter Wellershoff Der Liebeswunsch
- 4.2.1.1.1 Wellershoff und Simulation
- 4.2.1.1.2 Was erzählt wird, ist passiert. Oder nicht?
- 4.2.1.1.3 Zum Scheitern verurteilte Liebeswünsche
- 4.2.1.1.4 ‚Wahlverwandtschaften‘ ohne Wahl
- 4.2.1.2 Daniel Glattauer Gut gegen Nordwind
- 4.2.1.2.1 Das virtuelle Spielfeld ist abgesteckt
- 4.2.1.2.2 Die Spielbewegung führt zum Voranschreiten der Beziehung
- 4.2.1.2.3 Die Perspektive dreht sich
- 4.2.1.2.4 Der Spielverderber beendet das Spiel
- 4.2.2 Zwischenfazit
- 4.2.3 Liebesartefakte: Liebe – Kunst – Spiel
- 4.2.3.1 Undine Gruenter Der verschlossene Garten
- 4.2.3.1.1 Der Hortus conclusus als begrenztes Spielfeld
- 4.2.3.1.2 Das Konzept einer Liebe als Lebensplan
- 4.2.3.1.3 Der plötzliche Moment der Liebesmöglichkeit
- 4.2.3.1.4 Die Gegenspieler – Aufschub und Eile
- 4.2.3.1.5 Die Liebeswahl mündet in die Einsamkeit
- 4.2.3.2 Peter Stamm Agnes
- 4.2.3.2.1 Liebe und Kontingenz
- 4.2.3.2.2 Stoppt die Kommunikation, stirbt die Liebe
- 4.2.3.2.3 Die Mischung von Fiktion und Realität
- 4.2.4 Zwischenfazit
- 4.2.5 Liebe auf der Flucht – nomadische und beheimatete Liebeswünsche
- 4.2.5.1 Judith Kuckart Wünsche
- 4.2.5.1.1 In der Rolle einer anderen
- 4.2.5.1.2 Wenn eine Figur fehlt, gerät das Spiel ins Stocken
- 4.2.5.1.3 Spielen nur die anderen in der Vergangenheit?
- 4.2.5.1.4 Liebe steht auf dem Spiel
- 4.2.5.2 Peter Stamm Ungefähre Landschaft
- 4.2.5.2.1 Das Spielfeld wird verlassen – oder nicht? / Begrenzte Grenzenlosigkeit
- 4.2.5.2.2 So viele Spieler aber kein Partner
- 4.2.5.2.3 Die Figuren bewegen sich nur, wenn sie sich bewegt
- 4.2.6 Zwischenfazit
- 5. Schluss
- 6. Literaturverzeichnis
- Reihenübersicht
Kristina Nienhaus
Das Spiel mit der Liebe:
Liebesentwürfe in der
Gegenwartsliteratur im Lichte
spieltheoretischer Konzepte

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Zugl.: Paderborn, Univ., Diss., 2020
Umschlagabbildung:
© Gerhard Richter 2020 (0174)
D 446
ISSN 0721-3093
ISBN 978-3-631-84306-2 (Print)
E-ISBN 978-3-631-85640-6 (E-PDF)
E-ISBN 978-3-631-85641-3 (EPUB)
E-ISBN 978-3-631-85642-0 (MOBI)
DOI 10.3726/b18492
© Peter Lang GmbH
Internationaler Verlag der Wissenschaften
Berlin 2021
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Diese Publikation wurde begutachtet.
Autorenangaben
Die Autorin
Kristina Nienhaus, geb. Hochwald, studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Anglistik und Amerikanistik. Sie promovierte am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn. Neben ihrer Tätigkeit an der Paderborner Fakultät für Kulturwissenschaften arbeitete die gelernte Journalistin für verschiedene Print- und TV-Medien.
Über das Buch
Kristina Nienhaus
Das Spiel mit der Liebe: Liebesentwürfe
in der Gegenwartsliteratur im Lichte
spieltheoretischer Konzepte
Das Verständnis von Liebe und Partnerschaft hat sich unter den Bedingungen der Spätmoderne verändert: Durch Digitalisierung, Globalisierung und die gesellschaftliche Akzeptanz von alternativen Lebensmodellen erscheint der Möglichkeitsraum der Liebe unendlich ausgedehnt. Auf diese Veränderung reagiert auch die Literatur. Der vorliegende Band verbindet spieltheoretische Ansätze (von Kant bis Baudrillard) mit (post-)modernen Liebeskonzeptionen (vor allem von Niklas Luhmann, Roland Barthes und Eva Illouz), um einen Blick auf die Auseinandersetzung mit den Geschlechterbeziehungen in der Gegenwartsliteratur zu werfen. Er geht der These nach, dass die Liebe unter den Bedingungen der Spätmoderne ein Phänomen ist, das sich mit Schlüsselkategorien der Spieltheorie adäquat erfassen lässt.
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Details
- Seiten
- 334
- Erscheinungsjahr
- 2021
- ISBN (Hardcover)
- 9783631843062
- ISBN (PDF)
- 9783631856406
- ISBN (ePUB)
- 9783631856413
- ISBN (MOBI)
- 9783631856420
- DOI
- 10.3726/b18492
- Sprache
- Deutsch
- Erscheinungsdatum
- 2021 (Juni)
- Schlagworte
- Jean Baudrillard Friedrich Schiller Jean-François Lyotard Niklas Luhmann Eva Illouz Sozialexperiment Liebesartefakte Roman Dieter Wellershoff Stamm
- Erschienen
- Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 334 S.
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG