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Der Zusammenschlusstatbestand des wettbewerblich erheblichen Einflusses

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Johanna Hartog

Der Zusammenschlusstatbestand des wettbewerblich erheblichen Einflusses (§ 37 Abs. 1 Nr. 4 GWB) wurde 1990 als Auffangtatbestand in das GWB eingefügt. Er unterwirft Unternehmensverbindungen unterhalb der 25%-Schwelle der deutschen Fusionskontrolle, sofern sie einen wettbewerblich erheblichen Einfluss ermöglichen. In der Praxis bringt der Begriff des wettbewerblich erheblichen Einflusses eine nicht unerhebliche Rechtsunsicherheit für die betroffenen Unternehmen mit sich. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Arbeit mit den Anwendungsvoraussetzungen des Zusammenschlusstatbestands auseinander, erörtert die bisherige Entscheidungspraxis dabei eingehend und richtet ein besonderes Augenmerk auf praktische Probleme bei der Anwendung des Zusammenschlusstatbestands.

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Inhaltsverzeichnis

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TEIL 1 EINFÜHRUNG........................................................................................... 1 A. Gegenstand der Untersuchung .............................................................................. 1 B. Der Zusammenschlussbegriff des § 37 GWB im Fusionskontrollsystem des GWB ................................................................................................................ 2 C. Die Entstehungsgeschichte des § 37 Abs. 1 Nr. 4 GWB ....................................... 3 I. Die Entwicklung des Zusammenschlussbegriffs bis zur 4. GWB-Novelle ........... 4 1. Der Zusammenschlussbegriff vor Einführung der Fusionskontrolle ............... 4 2. Erweiterung des Zusammenschlussbegriffs im Rahmen der Einführung der Fusionskontrolle durch die 2. GWB-Novelle............................................. 5 3. Weitere Änderung des Zusammenschlusstatbestands durch die 4. GWB- Novelle ........................................................................................................... 6 II. Einführung des Zusammenschlusstatbestands des wettbewerblich erhebli- chen Einflusses durch die 5. GWB-Novelle ........................................................ 8 1. Die Diskussion um eine erweiterte Einbeziehung von Minderheitsbeteiligungen ............................................................................... 8 a) Stellungnahme des Bundeskartellamts...................................................... 8 b) Stellungnahme der Monopolkommission ................................................... 9 c) Stimmen in der Literatur........................................................................... 10 2. Die Gesetzgebungsgeschichte..................................................................... 11 3. Regierungsbegründung................................................................................ 12 III. Die Änderung durch die 6. GWB-Novelle ........................................................ 12 TEIL 2 DER TATBESTAND DES § 37 ABS. 1 NR. 4 GWB ................................ 15 A. Die Tatbestandsmerkmale ................................................................................... 15 I. Einfluss.............................................................................................................. 16 1. Regierungsbegründung................................................................................ 16 2. Entscheidungspraxis .................................................................................... 16 a) Der Fall ASV AG/Stilke ............................................................................ 16 b) Spätere Entscheidungen ......................................................................... 18 3. Literatur ........................................................................................................ 19 4. Stellungnahme zum Einflussbegriff - Schwierigkeit einer eigenständigen Definition ...................................................................................................... 20 5. Merkmale des Einflussbegriffs ..................................................................... 20 a) Anteil allein reicht nicht – Bedeutung von Plusfaktoren ........................... 20 b) Rechtliche und faktische Einflussmöglichkeiten....................................... 21 c) Aktiver und passiver Einfluss ................................................................... 22 d) Unmittelbarer und mittelbarer Einfluss..................................................... 23 e) Beständigkeit des Einflusses ................................................................... 24 f) Einfluss bei gleichzeitiger Kontrolle eines anderen Gesellschafters ......... 25 g) Möglichkeit der Einflussnahme reicht aus................................................ 25 h) Reichweite des Einflusses ....................................................................... 26 6. Zwischenergebnis ........................................................................................ 27...

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