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Das neue Recht der Gesellschafterdarlehen

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Cäcilie Lüneborg

Die Arbeit befasst sich mit dem seit Inkrafttreten des MoMiG am 1.11.2008 reformierten Gesellschafterdarlehensrecht und basiert auf einem Vergleich zum bisherigen Eigenkapitalersatzrecht (§§ 32 a/b GmbHG a.F.). Eine Analyse der dogmatischen Grundlagen sowie des Anwendungsbereichs und der Rechtsfolgen der neuen Normen ergibt, dass das unter dem alten Recht maßgebende Merkmal der Krisenfinanzierung auch weiterhin als wertungsmäßige Grundlage dient, allerdings wird letztere innerhalb der relevanten Fristen unwiderlegbar vermutet. Die Studie plädiert für eine Deregulierung der Vorschriften durch Abschaffung der §§ 39 Abs. 4 S. 2, Abs. 5; 135 Abs. 3 InsO. Die Untersuchung zeigt ferner, dass komplementäre Haftungsinstitute (z. B. §§ 133 InsO, 64 S. 3 GmbHG) weder die Schwächen der Sonderregeln ausgleichen, noch sie insgesamt verzichtbar machen.

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... 21 Erster Abschnitt – Einleitung .......................................................................... 27 I. Gegenstand der Arbeit .............................................................................. 27 II. Gang der Untersuchung ........................................................................... 29 Zweiter Abschnitt – Zu Historie und dogmatischer Untermauerung des bisherigen und des reformierten Gesellschafterdarlehensrechts ....... 32 § 1 Die Entwicklung des Gesellschafterdarlehensrechts bis 2009 ....... …..32 I. Die Rechtsprechungslinie hin zur Verfestigung des Eigenkapitalersatzrechts als eigenständiges Rechtsinstitut .......................... 32 1.) Die reichsgerichtliche Rechtsprechung ............................................... 32 2.) Erste Ansätze des BGH im „Lufttaxi“-Urteil ...................................... 33 3.) Verfestigung der Rechtsprechung und Etablierung des Eigenkapitalersatzgedankens im Grundsatzurteil BGHZ 76, 326 ff. ....... 33 II. Die GmbH-Novelle von 1980 .................................................................. 34 1.) Hintergründe der Kodifikation und Gelingen der Reformbestrebungen ................................................................................. 34 2.) Die Reaktion des BGH im „Nutzfahrzeuge“-Urteil (BGHZ 90, 370 ff.) ................................................................................... 35 III. Die Rechtslage seit Einführung des Kleinbeteiligungs- und des Sanierungsprivilegs ...................................................................................... 35 IV. Der Versuch der Einleitung eines Systemwechsels durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) ............................................ 36 1.) Motivation für die Neujustierung und Vorarbeiten ............................. 36 2.) Der Referentenentwurf vom 29.05.2006 ............................................. 37 3.) Der Regierungsentwurf vom 23.05.2007 ............................................ 37 4.) Gang und Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens ........................... 37 V. Ergebnis zu § 1 ........................................................................................ 38 § 2 Die Reformbedürftigkeit des bisherigen Rechts ................................... 39 I. Die monierten Mängel .............................................................................. 39 II. Synopse der divergierenden Reformansätze ........................................... 40 1.) Einen radikalen Systemwechsel ablehnende Stimmen ....................... 40 10 2.) Befürworter einer umfassenden Kodifikation des Kapitalersatzrechts .................................................................................... 41 3.) Der Ruf nach Abschaffung des Gesellschafterdarlehensrechts ........... 42 4.) Befürworter einer ersatzlosen Abschaffung der Novellenregeln unter Aufrechterhaltung der Rechtsprechungsregeln ............................... 43 5.) Akklamateure des durch d. MoMiG eingeschlagenen Reformwegs ... 43 6.) Befürworter...

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