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Dingliche Nutzungsrechte an fremden Grundstücken im russischen Recht

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Matthias Farian

Das russische Grundstücksrecht ist in seiner historischen Entwicklung durch die jeweiligen grundlegenden politischen Veränderungen geprägt. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde das private Grundeigentum (wieder) eingeführt, was die Privatisierung von Grund und Boden in Gang setzte. Im Zuge dessen gewannen die dinglichen Nutzungsrechte zunehmend an Bedeutung. Die gesetzliche Ausgestaltung dieser Rechtsinstitute lässt jedoch bis heute zu wünschen übrig. Trotz zahlreicher Gesetzesänderungen sind viele Probleme noch ungeklärt. Der Autor gibt einen umfangreichen Überblick über die geschichtliche Entwicklung und die heutige Regelung der dinglichen Nutzungsrechte. Dabei werden neben der russischen Literatur auch zahlreiche Gerichtsentscheidungen ausgewertet. Die Arbeit verzichtet auf eine klassische Rechtsvergleichung und stellt lediglich punktuell Bezüge zum deutschen Recht her. Sie soll auch für ausländische Investitionen in Russland von Nutzen sein.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .......................................................................................................11 Einführung ..........................................................................................................................13 Kapitel 1. Das russische Grundstücksrecht...........................................................................15 A. Geschichte des russischen Grundstücksrechts..............................................................15 I. Vorbemerkung zum vorrevolutionären Grundstücksrecht .........................................15 II. Das Grundstücksrecht der Sowjetunion ...................................................................15 1. Abschaffung des privaten Grundeigentums ..........................................................15 2. Möglichkeiten der Grundstücksnutzung ...............................................................17 a. Baurecht ...........................................................................................................17 b. Unbefristetes Nutzungsrecht.............................................................................18 c. Unbefristetes (ständiges) Nutzungsrecht ...........................................................21 3. Bewertung............................................................................................................21 III. Postsowjetisches Grundstücksrecht ........................................................................22 1. Erbgrundbesitz auf Lebenszeit .............................................................................23 2. Ständiges (unbefristetes) Nutzungsrecht ...............................................................24 IV. Privateigentum an Grund und Boden......................................................................24 1. Anerkennung von Privateigentum an Grund und Boden .......................................24 2. Das Grundstücksrecht ab Inkrafttreten der Verfassung von 1993..........................26 B. Regelungssystematik des geltenden Grundstücksrechts ...............................................27 I. Verfassungsrechtliche Grundlagen............................................................................27 II. Zivilgesetzbuch .......................................................................................................28 III. Bodengesetzgebung ...............................................................................................29 1. Kritik zum Bodengesetzbuch................................................................................31 2. Verhältnis des ZGB zum BodenGB......................................................................32 a. Position des Zivilgesetzbuchs ...........................................................................32 b. Position des Bodengesetzbuchs ........................................................................33 c. Bewertung........................................................................................................33 aa. Vorrang des Zivilgesetzbuchs .....................................................................33 bb. Vorrang des Bodengesetzbuchs ..................................................................34 IV. Sonstige Rechtsakte ...............................................................................................35 C. Eigentumsordnung ......................................................................................................35 I. Eigentumsarten.........................................................................................................36 1. Öffentliches Eigentum .........................................................................................36 2. Andere Formen des Eigentums.............................................................................37 II. Inhalt des Eigentumsrechts ......................................................................................37 III. Begriffserklärungen ...............................................................................................39 1. Vermögen ............................................................................................................39 2. Unbewegliches Vermögen/Immobilie ..................................................................39 3. Grundstück ..........................................................................................................41 4. Grundstücksteil ....................................................................................................42 IV. Trennung von Grundstücks- und Gebäudeeigentum ...............................................42 1. Regelung im Zivilgesetzbuch ...............................................................................42 a. Hintergrund ......................................................................................................43 b. Rückblick.........................................................................................................44 2. Regelung im Bodengesetzbuch – Grundsatz der Vereinheitlichung ......................44 a. Der Weg zurück zum Grundsatz der Vereinheitlichung ....................................44 7 b. Verständnis des Grundsatzes ............................................................................45 3. Verwirklichung des Grundsatzes der Vereinheitlichung .......................................47 4. Bewertung............................................................................................................49 a. Nachteile...

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