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Translation – Sprachvariation – Mehrsprachigkeit

Festschrift für Lew Zybatow zum 60. Geburtstag

Edited By Wolfgang Pöckl, Ingeborg Ohnheiser and Peter Sandrini

Mit Translation, Sprachvariation und Mehrsprachigkeit sind die Hauptarbeitsgebiete von Lew Zybatow benannt, dem dieser Band aus Anlass seines 60. Geburtstages gewidmet ist. In 32 Beiträgen verknüpfen international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn Ländern und verschiedenen Disziplinen die drei Themenbereiche aus unterschiedlichen Blickrichtungen und eröffnen der Forschung vor allem im Schnittpunkt zwischen Sprach- und Translationswissenschaft innovative Perspektiven.

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Lew N. Zybatow zum 60. Geburtstag -11

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Lew N. Zybatow zum 60. Geburtstag Die Lebensläufe zahlreicher TranslationswissenschaftlerInnen sind reich an inter- kulturellen Erfahrungen und beruflichen Stationen; das mag einerseits in der Natur und andererseits in der noch sehr kurzen Geschichte des akademischen Fachs be- gründet liegen. Die Biografie von Lew Zybatow ist in dieser Hinsicht jedenfalls mehr als exemplarisch. Aufzuwachsen in einer Region und in einem kulturellen Milieu, in dem gelebte Vielsprachigkeit nicht als Last, sondern als Selbstverständ- lichkeit gilt, kann zweifellos als günstige Voraussetzung für die spätere Wahl eines „Sprachberufs“ gewertet werden, insbesondere wenn dazu noch die einschlägige Begabung von Familie und Schule erkannt und gefördert wird. Anfang der 1970er Jahre an der Moskauer Fremdsprachenhochschule „Maurice Thorez“, der Vorläufe- rin der heutigen Linguistischen Universität Moskau, zu studieren, bedeutet, eine außerordentlich fortschrittliche weil wissenschaftsgestützte Übersetzer- und Dol- metscherausbildung zu absolvieren. Auf den Studienabschluss folgen hochkarätige berufspraktische Tätigkeiten als Konferenzdolmetscher, Journalist, Rundfunk- redakteur in Moskau. Anfang der achtziger Jahre übersiedelt Lew Zybatow zu Frau und Tochter nach Leipzig, wo er an jenem Institut Fuß fasst und promoviert, das im deutschsprachigen Raum die führende Position in der Ausbildung von Sprach- mittlern einnimmt, was damals zumindest im Westen wohl noch nicht so wahr- genommen, von der Wissenschaftsgeschichte aber inzwischen als unbestreitbare Tatsache bestätigt wurde. Der Fall des Eisernen Vorhangs eröffnet neue Horizonte, die Habilitation erfolgt, nach einer ehrenvollen Lehrstuhlvertretung in München, an der Freien Universität Berlin, gleichzeitig bekleidet Lew Zybatow eine...

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