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Geschichte und Gedächtnis in der Literatur vom 18. bis 21. Jahrhundert

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Janusz Golec and Irmela von der Lühe

Der Band versammelt Beiträge eines polnisch-deutschen Symposiums, das in Texten vom 18. bis 21. Jahrhundert nach Bedingungen und Mustern literarischer Erinnerungsarbeit gefragt hat. Im Zentrum steht der Begriff des Erinnerungsortes, mit dessen Hilfe versunkene Landschaften und zerstörte Kulturräume (Litauen, Ostpreußen, Galizien, Schlesien), vor allem aber tabuisierte und verdrängte Erinnerungen (Holocaust, Porrajmos, Flucht, Vertreibung) beschreibbar werden.

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Inhalt

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Einleitung .............................................................................................................. 9 HARTMUT EGGERT Kulturelles Gedächtnis und der Kanon der Nationalliteraturen .......................... 15 JOANNA JABŁKOWSKA Mythen oder Erinerungsorte ................................................................................ 27 I Regionale Geschichte und kulturelles Gedächtnis WOJCIECH KUNICKI Peter Wlast, der Statthalter Schlesiens in der Unterhaltungsliteratur des 18. Jahrhunderts ............................................. 41 MARIA KŁAŃSKA Das kulturelle Gedächtnis des Judentums in den Romanen von Stefan Heym: König David Bericht und Ahasver ........................................ 55 IRMELA VON DER LÜHE Das Berliner Scheunenviertel als Erinnerungsort. Martin Beradts Roman Die Straße der kleinen Ewigkeit .................................... 73 LUCJAN PUCHALSKI Edward Lubomirskis Wien-Erfahrung zwischen eigenem und fremdem Kulturgedächtnis ............................................ 83 GERHARD BAUER Provozierend archaisch und sozial unentbehrlich: die Bauern (Zola, Reymont u.a.)............................................................................................ 95 MAREK JAKUBÓW „Das kälteste Land der Welt” Italienerinnerungen katholischer Reisender ...................................................... 105 JOLANTA PACYNIAK Die polnische und ukrainische Geschichte im Werk Leopold von Sacher-Masochs ............................................................ 115 IZABELLA GOLEC Schlesische Geschichte(n) in Henryk Wanieks Finis Silesiae ..................................................................... 125 KATARZYNA JAKUBÓW Ostpreußen und Kresy – Erinnerung und Mythos ............................................ 131 II Das Gedächtnis und die Erinnerungsdiskurse der Literatur YVONNE WÜBBEN Hugo Balls Sonett „Der Schizophrene“ (1923/24) ........................................... 143 INSA WILKE Schreiben im „Neigungswinkel” der Geschichte. Thomas Braschs Mädchenmörder Brunke ........................................................ 155 JOHANNA BOHLEY Zur Poetik blinder Flecken in W. G. Sebalds Austerlitz im Kontext der Nachkriegszeit ............................. 161 ARTUR PEŁKA Theatergedächtnis – Gedächtnistheater: Marius von Mayenburgs Der Stein ................................................................... 177 BEATA DRYGAŁA „Was dir nicht in die Erinnerung paßt, vergißt du, und was dir in der Erinnerung fehlt, erfindest du“. Bernhard Schlinks Das Wochenende ................................................................ 191 GUDRUN HEIDEMANN Blendende...

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