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Prävention von Rückenbeschwerden in der stationären Krankenpflege

Evaluation eines Beratungsangebots

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Claudia Voelker

Rückenbeschwerden verantworten einen Großteil der Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und der dadurch entstehenden Kosten. Da die Krankenpflege eine besonders betroffene Gruppe ist, bietet die zuständige Berufsgenossenschaft ein Beratungsangebot zur Prävention von Rückenbeschwerden an. Dieses Angebot wurde retrospektiv evaluiert, wozu die Berater sowie die Projektleiter der teilnehmenden Kliniken mittels leitfadengestützter Interviews befragt wurden. Abzüglich methodischer Limitierungen zeigte sich, dass mit der Etablierung eines Projektmanagements und der Einführung verschiedener Maßnahmen die Beratungsziele erreicht wurden. Während die Ergebniskontrolle eine Schwachstelle bildete, bestätigte sich insgesamt gesehen das Konzept, Präventionsmaßnahmen über ein Projektmanagement einzuführen.

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9. Ergebnisse 157

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157 9. Ergebnisse Die Darstellung der Ergebnisse folgt den aus den Analysen entwickelten Kate- gorien. Da die beiden Leitfäden unterschiedlich strukturiert waren (vergl. Abs. 7.4.2, Tab. 7.1), kann der Reihenfolge der Fragen in den Leitfäden nicht vollstän- dig Rechnung getragen werden. Zudem variierten die Fragen zu den Themen zwischen den beide Gruppen (Berater oder Projektleiter) aufgrund der unter- schiedlichen Voraussetzungen. Vorrangiges Ziel dieser Untersuchung war es, Kriterien für einen erfolgreichen Beratungsverlauf zu generieren. Daher werden alle über die Zusammenfassung (vergl. Abs. 7.4.2) generierten Codes beschrieben. Ein Code, der aus einer Text- stelle entstanden ist, wird somit genauso erwähnt wie ein Code, zu dem mehrere Textstellen gefunden wurden. Um zu erkennen, wie viele Befragte sich zu diesem Thema geäußert haben, erscheint bei der Beschreibung der Ergebnisse diese An- zahl der Befragten (N) in Klammern. Es ist möglich, dass z.B. durch Wiederauf- nahme des Themas in verschiedenen Abschnitten ein Interviewpartner zu einem Code mehrfach Textstellen – im Folgenden Nennungen genannt – geliefert hat. Die Anzahl der Nennungen kann demnach höher liegen, als die Anzahl derer, die sie geliefert haben (N). Abgesehen von mangelndem Erinnerungsvermögen oder unstrukturiertem Erzählstil des Befragten können sie auf den Grad der Wichtig- keit (Intensität) des Codes hinweisen. Zur Übersicht und Differenzierung stellt eine Tabelle am Ende eines jeden Abschnitts in Rangreihe der Häufigkeiten die Codes der Haupt- (HK) und Unterkategorien (UK) des Kategorienschemas, die Anzahl der diesen Kategorien zugeordneten Textstellen und die Anzahl der Be- fragten,...

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