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Good Dragons are Rare

An Inquiry into Literary Dragons East and West

Series:

Edited By Fanfan Chen and Thomas Honegger

Dragons are a universal phenomenon and have fascinated humans since the dawn of time. Yet whereas we have numerous studies into the origins of these fantastic creatures, there have been very few attempts at discussing their appearance, function and development within literary texts. The eighteen essays collected in this volume (8 in French, 6 in German and 4 in English) – written by an international cast of scholars – try to fill this gap by looking at dragons in literature East and West, contemporary and past.

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Drachen zum Lachen: Der Wandel des Drachenbilds in der spätviktorianischen Literatur 171

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Drachen zum Lachen Der Wandel des Drachenbilds in der spätviktorianischen Literatur Dieter Petzold Zusammenfassung Der Aufsatz geht dem Wandel des Drachenbildes nach, der sich in der englischsprachigen Literatur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert vollzog. Nach einer kurzen Betrachtung traditioneller Drachenbilder in Literatur und Volksmärchen beschäftigt er sich zunächst mit den Faktoren, die den Wandel des Drachenbildes bestimmten. Hervorgehoben werden die Gegenbewegung zu dem Helden- und Männlichkeitskult der spätviktorianischen Zeit, die naturwissen- schaftliche Rekonstruktion der Dinosaurier, und die Tendenz zur Anthropo- morphisierung und Individualisierung von Tieren in der Kinderliteratur. Abschließend werden die neuen Drachen- und Heldenbilder in ausgewählten Texten der Zeit (“The Griffin and the Minor Canon” von Frank Stockton, “The Reluctant Dragon” von Kenneth Grahame und The Book of Dragons von Edith Nesbit) vorgestellt und analysiert. Der Drache ist der Inbegriff des Ungeheuers, eine Verkörperung destruktiver Elementarkräfte oder des Bösen an sich – diese jahrhundertealte scheinbare Selbstverständlichkeit gilt nicht, oder nur sehr eingeschränkt, für die literarischen und bildlichen Darstellungen von Drachen im 20. und 21. Jahr- hundert, wie die Beiträge von Maren Bonacker und anderern in diesem Band zeigen. 1 Der Wandel, der hier stattgefunden hat, lässt sich zeitlich relativ genau bestimmen: er vollzieht sich in der spätviktorianischen Zeit, einer Ära, die in vieler Hinsicht eine Zeitenwende darstellt. Der folgende Beitrag wird sich mit diesem Wandel beschäftigen, aber er kann nicht in Anspruch nehmen, ihn lückenlos zu dokumentieren. Er...

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