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Das Vergleichsverfahren der Europäischen Kommission in Kartellfällen

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Tobias Brenner

Erst seit kurzem greift die Europäische Kommission auf ein Vergleichsverfahren zurück, um Verfahren in Kartellfällen einvernehmlich und zügig zu beenden. Die Einführung des Vergleichsverfahrens, auch Settlement-Verfahren genannt, ist auf großes Interesse gestoßen und stellt eine der wichtigsten Neuerungen des europäischen Kartellverfahrens der letzten Jahre dar. Sowohl die Effektivität als auch die Vereinbarkeit des Vergleichsverfahrens mit rechtsstaatlichen Grundsätzen sind von Beginn an in Zweifel gezogen worden. Die Arbeit ordnet das Vergleichsverfahren in den internationalen Kontext ein und widmet sich umfänglich den verschiedenen Aspekten des neuen Verfahrens vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Anwendungspraxis.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. 17 Einführung ...................................................................................................... 21 Erster Teil: Rechtsgrundlagen und Anwendungspraxis des Vergleichsverfahrens der Europäischen Kommission ........ 27 I. Genese der Einführung ......................................................................... 28 II. Zweck der Regelung .............................................................................. 29 III. Rechtsnatur und Rechtswirkungen der Regelung ................................ 30 IV. Anwendungsbereich .............................................................................. 31 V. Ablauf des Verfahrens .......................................................................... 32 1. Beginn des Verfahrens ..................................................................... 33 2. Vergleichsgespräche ......................................................................... 34 3. Vergleichsausführungen ................................................................... 37 a) Inhalt der Vergleichsausführungen ............................................. 37 b) Reichweite der Anerkenntnisse ................................................... 40 4. Mitteilung der Beschwerdepunkte ................................................... 41 5. Kommissionsentscheidung ............................................................... 42 6. Bindung an die Vergleichsausführungen ......................................... 43 VI. Vergleichsverfahren als „Vergleich“ im Sinne einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung ............................................ 47 1. Rechtsnatur eines Vergleichs im Vergleichsverfahren .................... 49 2. Erkenntnisse aus der Diskussion zum Verfahren nach Art. 9 VO 1/2003 ..................................................................... 50 3. Zustandekommen der Vergleichsentscheidung ................................ 55 4. Gegenüberstellung mit der Kronzeugenregelung 1996 ................... 57 5. Bedeutung von Verhandlungen für einen Vergleich ........................ 59 6. Ergebnis ............................................................................................ 62 VII. Verhältnis zur Kronzeugenregelung ..................................................... 64 1. Erweiterung der Pflichten des Kronzeugen durch das Vergleichsverfahren ......................................................................... 65 2. Einschränkung des Zeitfensters für Kronzeugenanträge ................ 66 3. Bedeutung der weitgehend unverknüpften Parallelität .................... 68 VIII. Praktische Anwendung ......................................................................... 69 10 1. DRAM-Verfahren ............................................................................ 69 2. Tierfutterphosphate-Verfahren ........................................................ 71 3. Waschpulver-Verfahren .................................................................... 72 4. CRT-Glas-Verfahren ........................................................................ 73 5. Zwischenergebnis ............................................................................. 74 Zweiter Teil: Effektivität des Vergleichsverfahrens ...................................... 75 I. Maßstab der Effektivität einer Regelung ................................................. 76 1. Transparenz des Verfahrens ............................................................... 78 2. Hinreichend attraktive Vorteile für sich vergleichende Unternehmen ............................................................... 78 3. Rechtssicherheit .................................................................................. 79 4. Vermeidung von Nachteilen ................................................................ 79 II. Transparenz des Verfahrens .................................................................... 81 1. Problem der Vorhersehbarkeit der Bußgelder ..................................... 81 2. Verbot der Kommunikation zwischen...

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