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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Edited By Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Was kontrastieren wir heute in der Linguistik? Zofia Bilut-Homplewicz

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(Rzeszów) 1. Ebenen der Kontrastierung Kontrastive linguistische Forschung hat wie jeder Bereich der Wissenschaft und somit auch die Linguistik einige Etappen hinter sich, erlebt jedoch in der letzten Zeit eine Umwertung. Ihre Entwicklung begann mit systemorientierten grammati- schen und lexikalischen Untersuchungen, mit der pragmatischen Wende gelangten jedoch komplexere Untersuchungsobjekte in den Focus der Untersuchung, die eine neue Qualität in der Forschung bedeuten. Unser Augenmerk gilt in erster Linie der Kontrastivität im Hinblick auf diese neuesten Ansätze und ihre Andersartigkeit. Der Titel des vorliegenden Beitrags knüpft an den des Aufsatzes Was kontrastieren wir eigentlich in der kontrastiven Pragmatik? Zur Modellierung eines pragmatischen Apparates als tertium compa- rationis von Steger an, der 1991 erschienen ist. Die Anknüpfung daran findet sich ebenfalls im Titel des Artikels von Czachur Was kontrastieren wir in der kontrasti- ven Diskurslinguistik? in seinem 19 Jahre später veröffentlichten Beitrag. Systemorientierte kontrastive Arbeiten enthalten synchron angelegte Verglei- che, die sich auf zwei oder mehrere Sprachen beziehen, wobei bei konkreten Unter- suchungen der Schwerpunkt auf bestimmten Aspekten und Subsystemen, Kategori- en und Elementen dieser Sprachen liegt. Diese interlinguale Kontrastivität1 zeigt nicht nur die Spezifik der dem Vergleich unterzogenen Größen, sondern auch eine andere Verteilung (Frequenz) mancher Kategorien im jeweiligen Sprachsystemen oder sogar das Fehlen einer bestimmten Größe. Wenn man auf das Deutsche und Polnische zurückgreift, soll gesagt werden, dass die Kasuskategorie zwar in beiden Sprachen auftritt, im Polnischen jedoch reicher repräsentiert ist. Für einen kontra- stiv orientierten...

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