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Translationswissenschaftlicher Nachwuchs forscht

IATI-Beiträge II

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Edited By Lew Zybatow and Michael Ustaszewski

Die IATI (International Academy for Translation and Interpreting), gegründet 2003 als Nachfolgeorganisation der CUITI-Akademie, bietet mit ihren Sommerschulen «SummerTrans» unter dem Motto «Translationstheorie trifft Translationspraxis» ein Aus- und Fortbildungsprogramm zu Themen und Berufsprofilen, die in den universitären Studienprogrammen kaum eine Rolle spielen, in der Praxis aber stark nachgefragt sind, wie multimediales und literarisches Übersetzen, Filmsynchronisation und Untertitelung, Softwarelokalisierung, Website-Translation, moderne Translationstechnologien u. a. Außerdem richtet jede SummerTrans eine PhD-School aus, zu der DoktorandInnen und HabilitandInnen vor Vertretern der Internationalen Scientific Community und den anwesenden ProfessorInnen ihre wissenschaftlichen Projekte vor- und zur Diskussion stellen. Der Band enthält 13 Beiträge der PhD-School zur SummerTrans IV, die im Juli 2011 in Wrocław (Polen) stattgefunden hat.

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DER PROZESS DER NAMENSGEBUNG IN DEN TECHNISCHEN FACHSPRACHEN AM BEISPIEL DER FACHSPRACHE DER KRAFTFAHRZEUGTECHNIK: Łukasz Solarz, Universität Wrocław (Polen)

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DER PROZESS DER NAMENSGEBUNG IN DEN TECHNISCHEN FACHSPRACHEN AM BEISPIEL DER FACHSPRACHE DER KRAFTFAHRZEUGTECHNIK Łukasz Solarz, Universität Wrocław (Polen) 1. Einleitung Das im Rahmen der Dissertation zu realisierende Forschungsprojekt wird dem Prozess der Namensgebung in den technischen Fachsprachen gewidmet. In kon- trastiver Darstellung soll die deutsche und die polnische Fachsprache der Kraft- fahrzeugtechnik untersucht werden. Als Ausgangspunkt für den praktischen Teil werden die wichtigsten Definitionen der Fachsprachen und des Fachbegriffs (Terminus) angegeben. Darüber hinaus soll die gegenseitige Positionierung der Fach- und der Allgemeinsprache sowie der Fachsprachen untereinander be- schrieben werden. Im Zentrum des Interesses steht auch der Äquivalenzbegriff, mit der (potentiellen) denotativen Äquivalenz im Vordergrund und ihr Einfluss auf die Übersetzung technischer Texte. Außerdem soll die Metaphorik der deut- schen und der polnischen Ausdrücke der Kraftfahrzeugtechnik untersucht wer- den, die zwar als Bedeutungsäquivalente fungieren, doch in vielen Fällen nach ganz unterschiedlichen Kriterien gebildet werden. Das hat einen riesigen Ein- fluss auf den Übersetzungsprozess und kann zu Interferenzen führen. Das Forschungsziel des Dissertationsprojektes ist eine detaillierte Beschreibung der denotativen Äquivalenz der deutschen und der polnischen Fachausdrücke, wie auch die Darstellung der Ähnlichkeiten und Unterschiede bei der Bildung der Terminologien in beiden Sprachen. Dadurch soll das Projekt eine Hilfestel- lung für Übersetzer und Dolmetscher im fachsprachlichen Bereich bilden. Das Korpus für die Untersuchungen bilden Fachtexte der Kraftfahrzeugtechnik, die nach der Einteilung von Schmitt (1999, 118ff.) der „fachinternen“ oder „fachexternen“ Literatur zuzurechnen sind. Die ersteren richten sich an Fachleu- te, die...

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