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Herrschaft und Reform

Zur Diskussion um die Aktienrechtsreform und den Konzern in der Weimarer Zeit

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Stefan Ellenberg

Obgleich die Ursprünge des Konzernwesens in Deutschland bis in das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts zurückreichen, wurde das Konzernrecht erst mit dem Aktiengesetz von 1965 umfassend gesetzlich geregelt. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die Frage, warum der Gesetzgeber nicht schon während der Weimarer Republik entsprechende Normen zur Regelung der Rechtsbeziehungen innerhalb des Konzerns und zum Schutz von Minderheitsaktionären und Gesellschaftsgläubigern erlassen hat. Eingebettet ist die Untersuchung in die Darstellung der Aktienrechtsreformdiskussion von 1923 bis 1932 unter besonderer Berücksichtigung der sogenannten Stimmrechts- und Vorratsaktien.

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Verzeichnis der verwendeten Quellen

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Allgemeine Begründung zum Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Komman- ditgesellschaft auf Aktien und die Aktiengesellschaft, in: Schubert/Hommelhoff (Hrsg.), Hundert Jahre modernes Aktienrecht, S. 407–521. Amtlicher Bericht vom 07.03.1933 über das Ergebnis der Beratungen im aktien- rechtlichen Arbeitsausschuß, in: Schubert/Hommelhoff (Hrsg.), Aktienrechtsre- form am Ende der Weimarer Republik, S. 823–832. Antworten des Centralverbandes des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes auf die Fragebögen des Reichsjustizministeriums von 1929, in: Schubert (Hrsg.), Quellen zur Reform des Aktienrechts, Bd. 1, S. 293–442. (zitiert: Antworten Centralverband) Antworten des Deutschen Industrie- und Handelstages auf die Fragebögen (1930), in: Schubert (Hrsg.), Quellen zur Reform des Aktienrechts, Bd. 2, S. 665–692. (zitiert: Antworten DIHT) Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Absatzbedingungen der deut- schen Wirtschaft: – Vollsitzungen des Ausschusses, Allgemeiner Teil, Band I, Berlin 1927. (zi- tiert: Allgemeiner Teil Enquête-Ausschuss) – Verhandlungen und Berichte des Unterausschusses für allgemeine Wirt- schaftsstruktur (I. Unterausschuß), 3. Arbeitsgruppe, Erster Teil: Wandlungen in den Rechtsformen der Einzelunternehmungen und Konzerne, Berlin 1928. (zi- tiert: Enquête-Ausschuss) – Generalbericht des Ausschusses zur Untersuchung der Erzeugungs- und Ab- satzbedingungen der deutschen Wirtschaft, I. Unterausschuß, 3. Arbeitsgruppe, Teil 1: Wandlungen in den Rechtsformen der Einzelunternehmungen und Kon- zerne; Wandlungen in der aktienrechtlichen Gestaltung der Einzelunternehmun- gen und Konzerne, in: Schubert (Hrsg.), Quellen zur Reform des Aktienrechts, Bd. 2, S. 741–844. (zitiert: Generalbericht Enquête-Ausschuss) Bericht der durch den [34.] Deutschen Juristentag zur Prüfung einer Reform des Aktienrechts niedergesetzten Kommission, Mannheim, Berlin, Leipzig, 1928, in: Schubert (Hrsg.), Quellen zur Reform des Aktienrechts,...

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