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Höfische Festkultur im Zeitalter Ludwigs XIV.

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Ingrid Sammler

Das höfische Fest des Absolutismus zeigt auf anschauliche Weise Strukturen eines politischen Systems. Für die in diesem Buch behandelte Epoche ist das Fest in all seinen Ausprägungen eine fast alltägliche Lebensform zur Sicherung eines Systems, in dessen Mittelpunkt die Selbstdarstellung des Herrschers, Ludwig XIV. (1638-1715) in seiner «grandeur» steht, an welche die Bindung des Adels an den Hof gekoppelt ist. Die «propagandistische» Bedeutung geht aus offiziellen Berichten über Bälle, Krönungen, Hochzeiten, feierliche Einzüge und Beisetzungen hervor. Das Zeitalter Ludwigs XIV., le siècle de Louis XIV, wie es Voltaire trotz aller Kritik anerkennend bezeichnet, ist auch eine Geschichte europäischer Kultur, beginnend mit der Zeit vom Westfälischen Frieden (1648) bis zum Tod des Königs 1715, dessen Regierungszeit (1643-1715) dieses Zeitalter prägte und ihm seinen Namen gab. In Ludwig XIV. ist der monarchische Typus bis noch ins 18. Jahrhundert – trotz verheerender Kriege und finalen Scheiterns – beispielhaft repräsentiert.

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10. Bildnachweis 123

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10. Bildnachweis (mit Anhang) Die im Anhang aufgeführten Abbildungen sind nachstehenden Büchern entnommen: Abbildung 1: Abbildungen 2-6 sowie Abbildung 12: Abbildung 7: Abbildungen 8-11: Abbildungen 13-15: Hibbert, Christopher: Versailles, Wiesbaden 1975, S. 50. Lablaude, Pierre-Andr6: Die Gärten von Versail- les, Worms am Rhein 1995, S. 35, 94, 73, 90, 47 und 20. Brix, Michael: Der barocke Garten, Magie und Ursprung, Andrg Le Nötre in Vaux-le-Vicomte, Stuttgart 2004, S. 149. Mitford, Nancy: Der Sonnenkönig — Ludwig XIV und sein Hof Stuttgart 1966, S. 68, 1, 24, 172. Brauneck, Manfred: Die Welt als Bühne, Ge- schichte des europäischen Theaters, Bd. 2, Stutt- gart-Weimar 1996, S. 166, 184, 176, 182, 183. 123 Abbildungen r r • k. Abb. 1: Blick aus dem Schlafzimmer Ludwig XIV. auf die vollendete Symmetrie des Grundrisses von Versailles mit den Vorhöfen und den beiden Halbkreisen der Stallungen. Nach einem Gemälde von Jean-Baptiste Martin aus dem Jahr 1690. Versailles: Mus6es nationaux. 127 Abb. 2a: Ansicht von Schloß und Garten vom Latonabrunnen her gesehen aus einem erhöhten Blickwinkel, der aber nur theoretisch denkbar ist und die für Le Nötre offenkundigen Beziehungen zwischen Malerei und praktischer Garten- komposition dokumentiert. Abb. 2b : Ansicht von Schloß und Garten von der Stadtseite. Das Schloß ist um die Seitenflügel und die Stallungen erweitert worden ebenso wie das Südparterre mit der Orangerie von Mansart auf die doppelte Größe. Beide Abbildungen nach Zeichnungen von Israel Sylvestre, um 1690, Paris: Muse du Louvre, D6partement des...

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