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Perspektive Pensionopolis!

Anfragen an eine alternde Gesellschaft am Beispiel der Europastadt Görlitz/Zgorzelec in der Euroregion Neiße

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Edited By Erika Steinert and Norbert Zillich

Vergleichende Analysen zur demografischen Alterung und Situation alter Menschen, innovative Praxisprojekte zur Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger sowie politische Artikulationen aus polnischer, tschechischer und deutscher Sicht zusammenzuführen, war Anliegen einer Fachtagung, durchgeführt vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Zittau/Görlitz, dem Hochschul-Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumordnung (TRAWOS) sowie dem Verein für grenzüberschreitende soziale Arbeit (GÜSA e.V.). Die Tagungsbeiträge sind überwiegend in diesem Band zusammengestellt. Gemeinsam ist ihnen eine ressourcenorientierte Sicht auf ältere Menschen. Deutlich wird dabei, dass der demografische Wandel eine produktive Kraft für Innovationen, ein Motor regionalwirtschaftlicher Entwicklung – «Pensionopolis» eine Chance für die Entwicklung der Europastadt Görlitz/Zgorzelec sein kann.

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Grußworte 7

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Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Hampel Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) Sehr geehrte Damen und Herren, für den Rektor einer Hochschule gehört es zu den erfreulichsten Aktivitäten, mit einem Grußwort eine wissenschaftliche Veranstaltung zu eröffnen. Auch diese Fachtagung zeugt von der Bereitschaft und Fähigkeit unserer Hochschullehrer und Studierenden, aktuelle Problemstellungen in einem schwierigen Umfeld aufzugreifen und nach zukunftsorientierten Lösungen zu suchen. In diesem Sin- ne wird unsere Hochschule immer mehr und immer öfter als Partner für die Entwicklung unserer Region im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Um- feld wahrgenommen. Deshalb gilt zuerst mein Dank den Organisatoren und Re- ferenten dieser Fachtagung. Es gibt glückliche Zufälle. Vor einigen Wochen hat meine Frau mir ein Buch besorgt mit dem Titel "Epochenwende - gewinnt der Westen die Zukunft", ge- schrieben von einem profilierten Sozialforscher Deutschlands, Meinhard Mie- gel. Gemeint ist nicht etwa Westdeutschland, sondern die westliche Kulturge- sellschaft europäischer Prägung. Ich bin kein Freund von Zitaten, da ich aber meine Meinung nicht besser formu- lieren kann, greife ich ein Zitat aus dem Einband auf: "Das Erfolgsmodell Europas und des Westens insgesamt kann nicht mehr quan- titatives Wachstum sein. Gefordert sind die Kreativität, haushalterische Aus- schöpfung unser geistigen, kulturellen und materiellen Ressourcen, ein intelli- genterer, nachhaltigerer und solidarischer Umgang mit den vorhandenen Kräf- ten. Nicht sinnleere Expansion, sondern die Rückbesinnung auf die Tugenden der Beschränkung und des Ausgleiches ist das Rezept für die auch demogra- phisch stagnierenden...

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