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Der Begriff des Originals im Urheberrecht

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Andrea Schlütter

Das Urheberrechtsgesetz macht das Bestehen verschiedener Ansprüche vom Vorliegen eines Originals abhängig, definiert den Begriff aber nicht. Gerade das Folgerecht, das für Künstler eine wichtige Einnahmequelle ist, setzt ein Original voraus. Die Arbeit untersucht die Konzeption des Originalbegriffs, bisherige Definitionsvorschläge sowie die einschlägige Rechtsprechung. Auch weitere Rechtsbereiche sowie die Gegebenheiten auf dem Kunstmarkt werden herangezogen, um den Begriff näher zu definieren. Im Hauptkapitel werden verschiedene Bereiche der bildenden Kunst näher betrachtet, so dass die Definition des Originals immer klarere Konturen gewinnt. Hierzu gehören Auflagenwerke wie Drucke, Skulpturen und Fotos, aber auch digitale Kunst, restaurierte Werke und Gemeinschaftswerke. Ein besonderer Fokus liegt auf modernen Kunstformen. Am Ende steht ein Definitionsvorschlag, der diesen Problembereichen gerecht wird.

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Vorwort

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Diese Arbeit wurde im Sommersemester 2012 von der Rechts- und Staatswis- senschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als Dissertation angenommen. Gesetzgebung und Rechtsprechung befinden sich auf dem Stand von Mai 2012. An erster Stelle gilt mein Dank meinem Doktorvater, Prof. Dr. Matthias Leistner, LL.M. Er hat mein Vorhaben, im Schnittbereich von Kunst und Recht zu promovieren, von Anfang an unterstützt und hat mir ermöglicht, promotions- begleitend an seinem Lehrstuhl zu arbeiten. So konnte ich wertvolle Einblicke in das Urheberrecht und weitere Rechtsmaterien zu erhalten. Prof. Dr. Wilhelm Rütten danke ich für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens. Besonders bereichernd für diese Arbeit und ihre Entwicklung war der Aus- tausch mit den weiteren Wissenschaftlichen Mitarbeitern am Lehrstuhl von Prof. Dr. Leistner. Ihnen und auch den weiteren Mitarbeitern des Lehrstuhls sei für fachlichen Austausch und praktische Hilfe herzlich gedankt. Danken möchte ich daneben auch den Mitarbeitern der VG BildKunst, insbesondere Herrn Prof. Dr. Gerhard Pfennig und Frau Dr. Anke Schierholz, die mir mit Anregungen aus der Praxis zur Seite standen. Mein größter Dank aber gilt meinen Eltern, Barbara und Wolfgang Schlüt- ter. Sie haben nicht nur meine Dissertation, sondern meine ganze Ausbildung liebevoll begleitet. Stets haben sie mich ermutigt, meine Ziele zu verfolgen, und alles Ihnen mögliche getan, damit ich sie verwirklichen kann. Ihnen ist diese Arbeit deshalb gewidmet. Bonn, im Mai 2012 Andrea Schlütter 9 Inhaltsverzeichnis Einleitung ................................................................................................................................. 21 A. Einführung in die Thematik ................................................................................................ 21 B. Gang der Darstellung...

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