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Vorstandsverantwortlichkeit bei Kartellrechtsverstößen

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F. Sebastian Hack

Kartellrechtswidrige Verhaltensweisen beruhen letztendlich auf individuellem Verhalten von natürlichen Personen. Normadressaten des deutschen und europäischen Kartellrechts sind hingegen allein Unternehmen (im kartellrechtlichen Sinne), deren Träger in der Regel juristische Personen sind. Auf der Grundlage der These, dass für eine effektive Kartellrechtsdurchsetzung die Verhaltensbeeinflussung der unmittelbar handelnden natürlichen Personen entscheidend ist, untersucht der Autor die Verantwortlichkeit des Vorstandes einer Aktiengesellschaft für einen Kartellrechtsverstoß seines Unternehmens. Dabei beleuchtet er u. a. die zivilrechtliche Haftung, die Strafbarkeit, die bußgeldrechtliche Verantwortlichkeit sowie berufliche Folgen für Vorstandsmitglieder. Als Nährquelle für weitere Überlegungen behandelt das Werk zudem die Verantwortlichkeit von Leitungsorganen für Kartellrechtsverstöße in den USA. Auf der Grundlage der vorangegangenen Analyse formuliert der Autor Vorschläge für neue Instrumente, mit denen die Kartellrechtsdurchsetzung verbessert werden könnte. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei neben der Schaffung eines kartellrechtspezifischen Tätigkeitsverbots die Kriminalisierung von Hardcore-Kartellen.

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Bundeskartellamt: Tätigkeitsbericht 2005/2006, BT-Drucks. 16/5710 v. 15.06.2007, verfügbar unter: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/057/1605710.pdf (zu- letzt abgerufen am: 21.10.2010). – Bekanntmachung Nr. 9/2006 des Bundeskartellamtes über den Erlass und die Reduktion von Geldbußen in Kartellsachen – Bonusregelung – vom 7. März 2006, BAnz. Nr. 52 v. 15.3.2006, S. 1667. – Bekanntmachung vom 17. April 2000 Nr. 68/2000 über Richtlinien des Bun- deskartellamtes für die Festsetzung von Geldbußen – Bonusregelung –, BAnz. 2000, S. 836. – Organisationsplan, Stand: 01.08.2010, verfügbar unter: http://www.bundeskar- tellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Organigramm/Orgaplan_01.08.10_Sonder ausfuehrung_G2.pdf (zuletzt abgerufen: 21.10.2010). – Tätigkeitsbereicht 2003/2004, Drucks. 15/5760 v. 22.06.2005, verfügbar unter: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/15/057/1505790.pdf (zuletzt abge- rufen am: 21.10.2010). Europäische Kommission: Grünbuch „Schadensersatzklagen wegen Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts“, KOM(2005) 672 v. 19.12.2005. – Mitteilung der Kommission über den Erlass und die Ermäßigung von Geld- bußen in Kartellsachen, ABl. Nr. C 298/11 v. 8.12.2006. – Mitteilung der Kommission über den Erlass und Ermäßigung von Geldbußen in Kartellsachen, ABl. Nr. C 45/3 v. 19.2.2002. – Mitteilung der Kommission über die Nichtfestsetzung oder niedrigere Fest- setzung von Geldbußen in Kartellsachen, ABl. Nr. C 207/4 v. 18.7.1996. – Weißbuch: „Schadensersatzklagen wegen Verletzung des EU-Wettbewerbs- rechts“, KOM(2008) 165 v. 02.04.2008. FCA: Guidelines on the Application of Article 8 and 9 of the Act on Competition Restrictions (reduction and non-imposition of competition infringement fines), verfügbar unter: http://www.kilpailuvirasto.fi/cgi-bin/english.cgi?sivu= guidelines-leniency (zuletzt abgerufen am 24.6.2010). ICN Working Group on Cartels: Defining Hard Core Cartel Conduct, Effective Insti- tutions, Effective Penalties, Report anlässlich der ICN 4th...

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