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Ärztliche Leitlinien in der vertraglichen Arzthaftung

Eine Untersuchung materiell-rechtlicher und prozessualer Aspekte unter besonderer Berücksichtigung des medizinischen Standards

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Tobias Elster

Die Arbeit soll Praktikern als wertvolle Handreichung dienen. Sie widmet sich der Bedeutung ärztlicher Leitlinien in der vertraglichen Arzthaftung in materiell-rechtlicher und insbesondere prozessualer Hinsicht. Dabei behält sie stets die enge Wechselbeziehung ärztlicher Leitlinien zum medizinischen Standard im Blick. Diese Wechselbeziehung bestimmt auch die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit: Ärztliche Leitlinien legen den medizinischen Standard nicht fest, sondern allein der medizinische Standard ist für den behandelnden Arzt medizinisch verbindlich. Allerdings können ärztliche Leitlinien im Haftungsprozess bei der Ermittlung des medizinischen Standards als Erkenntnisquelle herangezogen werden. Die Ermittlung des medizinischen Standards ist dabei Teil der Rechtsanwendung und damit Aufgabe des Richters.

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Inhaltsverzeichnis

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Teil 1: Einleitung ................................................................................................. 17 A. Problemstellung .................................................................................. 17 B. Aufbau der Arbeit ............................................................................... 19 Teil 2: Vertragliche Arzthaftung ......................................................................... 21 A. Zu den Besonderheiten der vertraglichen Beziehung zwischen Arzt und Patient .................................................................................. 21 B. Vertragskonstellationen zwischen Arzt und Patient sowie zwi- schen Patient und Krankenhaus .......................................................... 23 I. Arztvertrag .................................................................................. 23 1. Vertrag zwischen Privatpatient und praktizierendem Arzt ..................................................................................... 23 2. Vertrag zwischen gesetzlich versichertem Patient und niedergelassenem Vertragsarzt ........................................... 24 a) Privatrechtliche Beziehung ......................................... 24 b) Gesetzliches Rechtsverhältnis öffentlich- rechtlicher Natur ......................................................... 25 c) Gesetzliches Schuldverhältnis auf öffentlich- rechtlicher Grundlage ................................................. 26 d) Stellungnahme ............................................................ 26 3. Die unterschiedlichen Ansichten zur rechtlichen Ein- ordnung des Arztvertrages .................................................. 28 a) Dienstvertrag, § 611 BGB .......................................... 28 b) Werkvertrag, § 631 BGB ............................................ 29 c) Vertrag sui generis ...................................................... 30 d) Stellungnahme ............................................................ 30 II. Krankenhausverträge .................................................................. 33 1. Totaler Krankenhausaufnahmevertrag ............................... 34 2. Gespaltener Arzt- und Krankenhausaufnahmevertrag ....... 35 3. Krankenhausaufnahmevertrag mit Arztzusatzvertrag ........ 36 10 C. § 280 BGB als Zentralnorm des „neuen“ vertraglichen Haftungs- rechts ................................................................................................... 36 I. Allgemeines zu § 280 BGB ........................................................ 36 II. Voraussetzungen des § 280 I BGB ............................................. 37 1. Schuldverhältnis.................................................................. 37 2. Pflichtverletzung ................................................................. 37 a) Erfolgsbezogene Pflichten .......................................... 38 b) Verhaltensbezogene Pflichten .................................... 38 3. Vertretenmüssen, § 280 I 2 BGB ........................................ 39 a) Zu vertretendes Verschulden, § 276 I BGB ............... 39 b) Beweislastumkehr ....................................................... 39 D. Dogmatik des § 280 BGB und die vertragliche Arzthaftung ............. 40 I. Allgemeines zur Arzthaftung ...................................................... 40 II. Pflichtverletzung im Rahmen des Arztvertrages ........................ 41 1. Begriff des Behandlungsfehlers .......................................... 41 2. Außerachtlassen des medizinischen Standards .................. 41 III. Rechtswidrigkeit ......................................................................... 42 IV. Verschulden des Arztes .............................................................. 43 V. Problematik der Anwendung des § 280 I 2 BGB im Rahmen der vertraglichen Arzthaftung...

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