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Drama in the Classroom

Dramenarbeit im Englischunterricht der Sekundarstufe I im Hinblick auf Gendersensibilisierung und interkulturelle Kommunikation

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Jessica Nowoczien

Dramenarbeit im Englischunterricht – eine noch viel zu selten genutzte Möglichkeit der stetig zunehmenden Heterogenität in deutschen Klassenzimmern zu begegnen. Diese kann produktiv genutzt werden, indem Lernende ihre individuellen Erfahrungen und Identitäten in den Unterricht einbringen. Wie das möglich ist, zeigt dieser dokumentierte Unterrichtsversuch in der Sekundarstufe I an einer Gemeinschaftsschule, der zunächst theoretisch vorgestellt und vorbereitet wird, um dann in seinen späteren Ausführungen zahlreiche Unterrichtstipps für die Praxis zu bieten. Aktuelle didaktisch-relevante Diskurse wie Interkulturelle Kommunikation, Gender Studies/Queer Theory, Literaturdidaktik in der Sekundarstufe I und Dramapädagogik werden hier in interdisziplinärer Verbindung genutzt, um den Fremdsprachenunterricht weiterzuentwickeln.

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Teil II: Theaterprojekt zur Rezeption von Shakespeare-Dramen im Hinblick auf Genderaspekte und interkulturelle Kommunikation

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139 Einleitung zum praktischen Teil – Forschungsmethodologie Theater ist die tätige Reflexion des Menschen über sich selbst. Novalis Im folgenden zweiten Teil dieser Abhandlung werden die Entwicklung des Un- terrichtsversuchs sowie die daraus folgenden Zielsetzungen dokumentiert. Es werden zunächst alle Einzelaspekte der Planung erörtert, um den Forschungs- rahmen darzustellen. Ziel von Teil II soll es sein aufzuzeigen, wie die in Teil I diskutierten Aspekte exemplarisch in die Praxis umzusetzen sein könnten. Nach meinen theoretischen Überlegungen Dramenarbeit als interdis- ziplinären methodischen Ansatz zu nutzen, war die Ausgangsüberlegung ein Theaterprojekt im Englischunterricht der Sekundarstufe I durchzuführen, in dem sich Lernende mit der Inszenierung von Shakespeare-Dramen beschäftigen soll- ten. Ziel war es herauszufinden, ob dabei der Einsatz von Methoden des darstel- lenden Spiels sinnvoll sein kann, um im Literaturunterricht Gendersensibilise- rung und interkulturelle Kommunikation zu fördern. Als durchführende Lehrkraft wollte ich die teilnehmenden Jugendlichen in ihrer Interessenfindung begleiten und darin unterstützen, die für sie maßgeblichen und persönlichkeits- bildenden Fragestellungen, die der Text für sie aufwirft, weiterzuverfolgen. Es galt zu untersuchen, ob Theatertechniken in dieser Hinsicht Jugendliche indivi- duell zu fördern und ihr affektives Engagement zu wecken vermögen. Die indi- viduellen Textrezeptionen der Schüler und Schülerinnen sollten zum Gegens- tand des Unterrichts gemacht werden, um dann genderkritisch und im Hinblick auf interkulturelle Kommunikation arbeiten zu können. Mein Vorgehen sollte sich an Verfahren der schulischen Theaterarbeit und der entsprechenden Insze- nierung von Texten für die...

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