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Der Fehlerbeweis und der Beweis der haftungsbegründenden Kausalität im Produkthaftungsprozess

Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Beweisproblematik des Verbrauchers

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Friederike Wiegand

Verbraucher sehen sich im Produkthaftungsprozess immer wieder mit Beweisproblemen konfrontiert. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den Fehler- und Kausalitätsbeweis. Ziel der Arbeit ist es, geeignete Lösungsansätze zur Verbesserung dieser Problematik zu finden. Es werden insgesamt vier verschiedene Lösungsvorschläge untersucht: Die Einführung einer Beweismaßreduktion, einer Beweislastumkehr, eines Auskunftsanspruchs sowie einer Regelung zur Gutachterkostenübernahme durch den Hersteller im Produkthaftungsrecht. Die Vorschläge werden sowohl auf teleologische als auch auf dogmatische und rechtliche Aspekte hin analysiert. Entscheidendes Kriterium für die Beurteilung ist dabei vor allem die Wahrung eines gerechten Ausgleichs zwischen Hersteller- und Verbraucherinteressen.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort .................................................................................................................. V Einleitung ............................................................................................................. 1 Teil 1: Beweis- und produkthaftungsrechtliche Grundlagen ........................ 5 1. Kapitel: Das Beweisproblem im Zivilprozess .................................................. 7 A. Das Beweisproblem und Non liquet ................................................................. 7 B. Die Beweislast als Entscheidungsinstrument im Falle des non-liquets ........... 9 I. Der Begriff „Beweislast“ ............................................................................... 9 II. Die Verteilung der Beweislast .................................................................... 11 C. Beweismaß ...................................................................................................... 13 I. Beweismaßregelungen im Zivilprozessrecht ............................................... 13 II. Abhängigkeitsverhältnis zwischen Beweislast und Beweismaß ................ 15 D. Beweiswürdigung ........................................................................................... 16 E. Fazit ................................................................................................................. 17 2. Kapitel: Grundlagen der Produkthaftung ........................................................ 19 A. Begriff und internationale Bedeutung der Produkthaftung ............................ 19 I. „Produkthaftung“ und „Produzentenhaftung“ ............................................. 19 II. Europarechtlicher Einfluss auf das Produkthaftungsrecht durch die EU-Produkthaftungsrichtlinie ..................................................................... 21 B. Aktuelle Rechtslage im Produkthaftungsprozess ........................................... 22 VIII I. Relevante Anspruchsgrundlagen ................................................................. 22 II. Status quo der rechtlichen Handhabe des Fehler- und Kausalitätsbeweises ..................................................................................... 24 1. Rechtslage nach § 823 I BGB ................................................................. 24 2. Rechtslage nach § 1 I ProdHaftG ............................................................ 26 III. Informationspflichten des Herstellers im Produkthaftungsprozess .......... 28 1. Informationspflichten des Herstellers de lege lata .................................. 29 2. Informationsansprüche durch richterliche Rechtsfortbildung ................ 30 IV. Rechtslage bei der Übernahme von Gutachterkosten für Sachverständige ......................................................................................... 32 1. Abgrenzung zwischen gerichtlich angeordnetem Sachverständigengutachten und Privatgutachten .................................... 33 2. Vorläufige Kostenübernahme im Verfahren ........................................... 34 3. Endgültige Kostenübernahme bei Verfahrensende ................................. 35 C. Grundlagen zur Auslegung und Rechtsfortbildung im Produkthaftungsrecht ...................................................................................... 37 I. Berücksichtigung nationaler Vorgaben ....................................................... 37 II. Orientierung an gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben ................................ 38 1. Pflicht zur richtlinienkonformen Auslegung bzw. Rechtsfindung ......... 39 2. Auslegungsmethodische Grundlagen ...................................................... 41 3. Bedeutung der Pflicht zur richtlinienkonformen Rechtsfortbildung und Auslegungssystematik für die vorliegende Untersuchung .............. 43 D. Fazit ................................................................................................................ 43 3. Kapitel:...

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