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«Olor Caledonius»

Untersuchungen zur poetischen Psalterparaphrase von George Buchanan

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Gregor Nagengast

Der Schotte George Buchanan wurde von Zeitgenossen zu den größten europäischen Dichtern des 16. Jahrhunderts gezählt. Seine neulateinische poetische Psalterparaphrase gilt als sein bedeutendstes Werk. Die Einordnung in Gattungsgeschichte und Entstehungskontext führt zu einem tieferen Verständnis des Textes: Er fußt im Kern auf jahrhundertelanger Tradition und ist zugleich durchdrungen von humanistischer Geisteshaltung und Gelehrtheit. Erstmalig wurde das gesamte Korpus auf Anleihen bei lateinischen «Klassikern» untersucht. Buchanans Umgang mit seinen antiken Vorbildern und der biblischen Vorlage sowie der direkte Vergleich seiner Dichtung mit anderen poetischen Psalmenparaphrasen erlaubt ein fundiertes Gesamturteil: George Buchanan ist ein wahrer Meister seines Faches, der mit Recht den an Vergil erinnernden Ehrentitel Olor Caledonius zugesprochen bekommen hat.

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VORWORT

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Die vorliegende Arbeit wurde im Dezember 2010 von der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg als Inaugural- Dissertation angenommen. Dies wäre ohne die Hilfe und Unterstützung vieler Personen nicht möglich gewesen. Zuvorderst gebührt mein Dank meinem lang- jährigen Lehrer und Förderer Prof. em. Dr. Rudolf Rieks. Nicht nur war es sein Vorschlag, der mich vor einigen Jahren zur Beschäftigung mit George Buchanan und dessen Psalmenparaphrasen führte; er stand mir schon während des Studi- ums und auch in der Zeit danach stets mit großem Wohlwollen beratend und un- terstützend zur Seite und ermöglichte schließlich die Aufnahme dieser Arbeit in die von ihm herausgegebene Reihe Classica et Neolatina. Ebenso danke ich Prof. Dr. Markus Schauer für seine Bereitschaft zur Erstellung des Zweitgutach- tens und Prof. Dr. Christoph Houswitschka für seine Tätigkeit als Drittprüfer. Für fachliche Anregungen im Bereich der Latinistik danke ich insbesondere meinen lieben Freunden Holger Wörtmann, M. A. und Dr. Holger Essler. Für hilfreiche Ratschläge in theologischen Fragen gebührt mein Dank Prof. Dr. Peter Bruns, PD Dr. Georg Gresser und Dr. Winfried Büttner. Gedankt sei auch Prof. Dr. Werner Taegert, dem Leiter der Staatsbibliothek Bamberg, für seine freund- liche, entgegenkommende Art und Herrn Andreas Bähr von der Teilbibliothek 1 der Otto-Friedrich-Universität für seine unaufgeregte Flexibilität. Es wäre viel schwieriger, wenn nicht so gut wie unmöglich gewesen, die...

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