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Die zentralen und dezentralen Rechtsschutzmöglichkeiten des Einzelnen gegenüber Normen des materiellen Europäischen Strafrechts

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Michael Schiwek

Aufgrund der Europäisierung des Strafrechts und den Regelungen im Vertrag von Lissabon kommt der EU eine strafrechtliche Anweisungskompetenz zu. Die Mitgliedstaaten können demnach verpflichtet werden, ihr nationales Strafrecht entsprechend den Vorgaben einer EU-Richtlinie anzupassen. Im Buch wird untersucht, mit welchen prozessualen Mitteln ein potentiell betroffener Bürger ein deutsches Strafgesetz, das auf einer EU-Richtlinie basiert, gerichtlich überprüfen lassen kann. Das gegenwärtige Rechtsschutzsystem der EU, welches sich auf das Vorabentscheidungsverfahren und die Individualnichtigkeitsklage stützt, bietet jedoch im Bereich des Europäischen Strafrechts keinen effektiven Grundrechtsschutz. Daher kGrundrechtsschutz. Daher könnte die Reservekompetenz des Bundesverfassungsgerichts sowie des EGMR wiederaufleben.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ................................................................................................................. 5 Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... 15 Einführung und Gang der Darstellung ........................................................... 17 Kapitel 1 Die Entwicklung des Europäischen Strafrechts ........................... 21 A. Rahmenbeschlüsse der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen (PJZS) ................................................... 21 B. Strafrechtliche Kompetenzen der Europäischen Gemeinschaft ............. 22 I. Fehlende originäre Strafrechtsetzungskompetenz in der ersten Säule .... 23 II. Anweisungskompetenz der EG zum Erlass von Richtlinien .................. 23 III. Ursprünglicher Streitstand und Begründungsansätze ............................. 24 IV. EuGH zum Umweltstrafrecht .................................................................. 27 V. Kritikpunkte ............................................................................................ 28 VI. EuGH zur Meeresverschmutzung ........................................................... 29 VII.Auswirkungen der Rechtsprechung des EuGH zum Europäischen Strafrecht .......................................................................... 30 C. Vertrag von Lissabon .................................................................................. 31 I. Änderungen im deutschen Strafrecht und laufende Rechtsetzungsvorhaben ........................................................................... 33 II. Originäre Strafrechtsetzungskompetenz im Vertrag von Lissabon ......... 35 Kapitel 2 Rechtsschutzmöglichkeiten gegen originär deutsche Strafrechtsnormen .......................................................................... 37 A. Verfassungsbeschwerde .............................................................................. 37 I. Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde ................................................ 39 1. Betroffenheit bei der Rechtssatzverfassungsbeschwerde ................. 40 a. Selbst betroffen ........................................................................... 41 b. Gegenwärtig betroffen ................................................................ 43 c. Unmittelbar betroffen .................................................................. 45 d. Ausnahmen vom dreigliedrigen Betroffenheitserfordernis ........ 48 2. Rechtswegerschöpfung ..................................................................... 51 3. Vorabentscheidungsverfahren nach § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG .... 54 4. Subsidiaritätsprinzip ......................................................................... 55 5. Frist ................................................................................................... 57 8 Inhaltsverzeichnis 6. Form .................................................................................................. 58 II. Annahmeverfahren .................................................................................. 58 III. Prüfung der Begründetheit durch das Bundesverfassungsgericht .......... 59 IV. Entscheidung ........................................................................................... 61 V. Beispiel: Entscheidung des BVerfG zum § 143 StGB (Unerlaubter Umgang mit gefährlichen Hunden) und dem HundVerbEinfG .............. 62 B. Individualbeschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen originär deutsche Strafrechtsnormen ................ 65 I. Zuständigkeit des EGMR ........................................................................ 65 II. Individualbeschwerde im Einzelnen ....................................................... 66 III. Zulässigkeit...

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