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Der strafrechtliche Schutz der menschlichen Leibesfrucht nach deutschem und griechischem Recht

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Angeliki Valsamidou

Diese Arbeit soll untersuchen, ob und inwieweit die menschliche Leibesfrucht strafrechtlich vor Einwirkungen geschützt wird, die ihren Tod oder eine körperliche Schädigung intrauterin oder postnatal zur Folge haben. Neben der deutschen Rechtslage werden auch die griechischen strafrechtlichen Normen rechtsvergleichend nachgeforscht, um die Besonderheiten der beiden Rechtssysteme hervorzuheben. Eine abschließende Prüfung des moralischen Status der Leibesfrucht im Lichte der liberalen Strafrechtslehre soll der Beantwortung der Frage dienen, ob die Leibesfrucht überhaupt strafrechtlich schützenswert ist. Das Abwägungsergebnis führt schließlich zu einem Vorschlag de lege ferenda.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort......................................................................................................... Abkürzungsverzeichnis................................................................................. 1. Teil: Einführung........................................................................................ I. Einleitung................................................................................................... 1. Die zu untersuchende Problematik.………...……………………... 2. Gang der Untersuchung.………………………………...………… II. Themeneingrenzung.………………………………………………....... 1. Mögliche schädliche Folgen von Einwirkungen auf die Leibes- frucht.……………………………………………………………... 2. Pränatale Einwirkungen, die den Tod oder die Verletzung der Leibesfrucht hervorrufen können.………………………………… a) Das Verhalten des betreuenden Arztes als mögliche Schaden- sursache...........................……………………………………..... aa) Ärztliche Fehlleistungen durch aktives Verhalten………....... bb) Ärztliche Fehlleistungen durch Unterlassen.…………........... cc) Informations- und Aufklärungsmängel.……………............... b) Die Lebensweise der Schwangeren als mögliche Schadensursa- che....................………………………………………................ c) Das Verhalten Dritter als mögliche Schadensursache….............. 2. Teil: Die völker- und europarechtlichen Grundlagen eines strafrechtli- chen Schutzes der Leibesfrucht....................................................... I. Der völkerrechtliche Schutz der Leibesfrucht.………………………...... 1. Universelle völkerrechtliche Verträge.………………………......... 2. Regionale völkerrechtliche Verträge................................................ 3. Zwischenergebnis bezüglich des völkerrechtlichen Schutzes der Leibesfrucht..................................................................................... 7 17 21 21 21 22 23 27 28 29 30 39 40 42 44 45 47 48 52 55 10 II. Der Status der Leibesfrucht im Europarecht i.e.S.................................... 3. Teil: Die Stellung der Leibesfrucht in der deutschen Rechtsord- nung................................................................................................. I. Die Grundlagen eines strafrechtlichen Schutzes der Leibesfrucht im deutschen Grundgesetz.................................................................... 1. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG)............................................................................... a) Grundaussagen.............................................................................. b) Die Debatte in der Rechtsprechung.............................................. c) Der Streit in der Literatur.............................................................. aa) Anhaltspunkte rechtsphilosophischer und soziologischer Natur....................................................................................... bb) Anhaltspunkte biologischer Natur........................................... d) Zwischenergebnis......................................................................... 2. Der Schutz der Menschenwürde ...................................................... 3. Fazit zum verfassungsrechtlichen Schutz der Leibesfrucht.............. II. Der Schutz der Leibesfrucht aus zivilrechtlicher Sicht...

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