Show Less

«Noio volevàn savuàr»

Studi in onore di Edgar Radtke del sessantesimo compleanno- Festschrift für Edgar Radtke zu seinem 60. Geburtstag

Series:

Silvia Natale, Daniela Pietrini, Nelson Puccio and Till Stellino

La miscellanea in occasione del sessantesimo compleanno di Edgar Radtke contiene una serie di articoli scientifici redatti dai suoi colleghi, amici e allievi. Gli articoli riguardano diverse aree della linguistica e trattano l’italiano e il francese contemporaneo, il substandard, il linguaggio giovanile come anche aspetti del lessico e delle lingue settoriali. Al centro dell’interesse anche i cambiamenti linguistici e sociali, la storia e la riflessione linguistica, la geolinguistica e l’etnolinguistica e questioni centrali nell’ambito linguistico e culturale della Campania.
Die Festschrift anlässlich des 60. Geburtstags von Edgar Radtke enthält eine Reihe von wissenschaftlichen Aufsätzen von Kollegen, Freunden und Schülern aus verschiedenen Bereichen der Sprachwissenschaft. Die Beiträge umfassen diverse Thematiken: Behandelt werden unterschiedliche Gebiete des Italienischen und Französischen der Gegenwart, des Substandards und der Jugendsprache sowie Fragen aus Lexik und Fachsprachen. Sprach- und Gesellschaftswandel, Sprachgeschichte und Sprachreflexion, Geo- und Ethnolinguistik sowie Fragestellungen zum kampanischen Sprach- und Kulturraum werden ebenfalls diskutiert.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Jugendsprache und jugendliches Sprechen in Rom 2006 und 2011: Eine kleine Fallstudie. Gerald Bernhard

Extract

Jugendsprache und jugendliches Sprechen in Rom 2006 und 2011: Eine kleine Fallstudie Gerald Bernhard Dass der festeggiando als Pionier der romanistischen Jugendsprachenforschung gilt (vgl. Radtke 1990; 1993), bedarf an dieser Stelle sicherlich keiner besonde- ren Erwähnung; erwähnt werden sollte jedoch, dass der Schwung, wie er v.a. in den 80er und 90er Jahren in der Erforschung der Jugendsprache zu beobachten war, zur Zeit etwas weniger ‚voll’ ist. Dies mag zum einen daran liegen, dass die Altersdistanz zwischen Forschern und ‚Erforschten’, dem Weg des Biologisch- Irdischen folgend, wächst, zum anderen daran, dass die ‚Jugend von heute’, auch die linguistisch geschulte oder zu schulende, die ‚eigene Sprache’ nicht mehr oder zumindest in geringerem Maße zum Gegenstand eigener Reflexion macht. Freilich haftet den zuvor gemachten Feststellungen etwas Subjektives sei- tens des Festschriftbeiträgers an, dennoch mag in den folgenden kurzen Ausfüh- rungen davon die Rede sein, wie sich die Varietät Jugendsprache in diachroni- scher Sichtweise darstellen kann.1 Anhand einer kleinen Längsschnittbefragung aus den Jahren 2006 und 2011 mit einem Jugendlichen aus Rom soll sodann gezeigt werden, wie jugendliche Sprache und jugendliche Metasprache sich zueinander verhalten können. 1. In Arbeiten zu jugendsprachlichen Phänomenen der letzten 20 Jahre ist zuneh- mend deutlich geworden, dass es „die Jugendsprache ohnehin nicht gibt”, dass sich ein Postulat „weg vom Fragebogen hin zum Audio- oder Videoaufnahme- gerät” (Bernhard / Schafroth 2008: 2400) verschiedenen Blickwinkeln und ver- schiedenen Ausformungen jugendlichen Sprechens widmet2, und dass sich ins- gesamt gesehen die Erforschung gesprochener...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.