Show Less

Textsorten des Alltags und ihre typischen sprachlichen Mittel

Series:

Karl-Ernst Sommerfeldt and Herbert Schreiber

Gegenstand dieses Buches sind Textsorten des Alltags, allerdings nicht nur Zeitungen und Zeitschriften, sondern auch Annoncen, Werbezettel und Gebrauchsanleitungen. Es geht nicht um die vollständige Beschreibung von Textsorten, sondern um ganz bestimmte sprachliche Mittel wie die Lexik, den Aufbau, die Realisierung von Textfunktionen, das Vorkommen von Elementen sprachlicher Felder.
Einbezogen werden Ergebnisse von Magisterarbeiten, die 2000 an der Pädagogischen Hochschule Zielona Góra verteidigt worden sind.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Karl-Ernst SOMMERFELDT: Zu Inhalt und Sprache von Leserbriefen 7

Extract

7 Karl-Ernst Sommerfeldt Zu Inhalt und Sprache von Leserbriefen An die Zeitungen und Zeitschriften werden heutzutage in zunehmendem Ma6e Leserbriefe geschrieben - ein Ausdruck des Interesses der Leser an den in den Medien behandelten Themen. Es soil hier nicht diskutiert werden, ob es sich bei den Leserbriefen urn eine eigene Textsorte oder urn eine Untergruppe der Text- sorte Brief handelt. Wir wahlen einige Gruppen von Leserbriefen aus und gehen auf ihren Inhalt und ihre sprachliche Gestaltung ein. ,,Der Brief ist die urspriingliche Form der schriftlichen Darstellung. Sein Wesen ist Mitteilung mit dem Anspruch, die raumliche Trennung der Partner zu uber- brucken. Damit wird der Brief zum E r s a t z fur ein Gesprach, das ohne ihn nicht moglich ware .... Je nachdem, aus welchem Anlass und zu welchem Zweck ein Brief geschrieben wird, ob der Schreiber sich mit seiner ganzen Personlich- keit dem Empfanger anvertraut oder ob er zu einem Sachverhalt in objektiver Weise Stellung nimmt, unterscheiden wir zwischen dem personlichen und dem Sachbrief" (Deutsche Sprache 1976, 362) ,,Der personliche Sachbrief dient - anders als der personliche Brief - der Information oder der Stellungnahme zu bestimmten Sachverhalten, die sich aus den Beziehungen einzelner Bfirger zu Betrieben, zu Dienststellen ... ergeben." (Ebd. 370) Sicherlich, in den Leserbriefen kommen personliche Stellungnahmen zum Aus- druck. Aber in erster Linie geht es doch urn Sachthemen (Rente, Miete, Gesund- heit, Schule, Tarife etc.). Daher ordnen wir die Leserbriefe der zweiten Gruppe zu, den oben genannten S a c h b r i e f e...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.