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Textsorten des Alltags und ihre typischen sprachlichen Mittel

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Edited By Karl-Ernst Sommerfeldt and Herbert Schreiber

Gegenstand dieses Buches sind Textsorten des Alltags, allerdings nicht nur Zeitungen und Zeitschriften, sondern auch Annoncen, Werbezettel und Gebrauchsanleitungen. Es geht nicht um die vollständige Beschreibung von Textsorten, sondern um ganz bestimmte sprachliche Mittel wie die Lexik, den Aufbau, die Realisierung von Textfunktionen, das Vorkommen von Elementen sprachlicher Felder.
Einbezogen werden Ergebnisse von Magisterarbeiten, die 2000 an der Pädagogischen Hochschule Zielona Góra verteidigt worden sind.

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Piotr Krycki: Zur sprachlichen Gestaltung von Wetterberichten in Zeitungen unter besonderer Berücksichtigung der Mittel zurn Ausdruck der Modalität des Geltungsgrades 35

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35 Piotr Krycki Zur sprachlichen Gestaltung von Wetterberichten in Zeitungen unter besonderer Beriicksichtigung der Mittel zum Ausdruck der Modalitiit des Geltungsgrades In diesem Beitrag geht es urn das Feld der ModalitiU in Prognosen, speziell in Wetterberichten. Die untersuchten Texte stammen aus der Regionalpresse (Miir- kische Oderzeitung, Sachsische Zeitung, Schweriner Volkszeitung) und aus zwei deutschlandweiten Zeitungen (Neues Deutschland, Die Welt) aus den Jah- ren 1999 und 2000. 1. Allgemeines zur Textsorte Wetterbericht 1.1. Geschichtliche Entwicklung Wettervorhersagen fiir mehrere Tage, das Bio-Wetter und amtliche Wetterbe- richte sind heute in jeder Zeitung eine Selbstverstandlichkeit. Doch es gibt sie erst seit kurzem. Amtliche Wetterberichte sind in den regionalen Zeitungen erst seit den 20er Jah- ren des 20. Jahrhunderts anzutreffen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es Berichte iiber vergangene und mit dem Wetter zusammenhiingende Ereignisse. Sie waren hauptsachlich in der Rubrik ,Vermischtes" zu lesen. (Vgl. SOMMERFELDT 1998, 114f.) Anfanglich bestanden sie aus zwei Teilen: der Darstellung der aktuellen Wetter- lage und der Vorhersage. Die Wetterberichte batten eine knappe und sachliche Form mit einer kleinen Zahl von emotionalen Stellungnahmen. 1m Laufe der Zeit worden die Texte detaillierter. Es worden auch mehr Angaben zum Wetter gemacht, z.B. zur Loft- und Wassertemperatur, zum Sonnenaufgang und Son- nenuntergang. In den 90er Jahren kam es mit der Entwicklung der Teclmik zu 36 einer enormen Entwicklung des Inhalts und der Form der Wetterberichte. Es kamen u.a. das Bio-Wetter und farbige Dbersichtskarten hinzu. (Vgl. SOM- MERFELDT 1998, 115f.) Zur Zeit nehmen die W etterberichte einen wichtigen Platz in den Zeitungen ein. llmen...

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