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Projekte und Projektionen in der translatorischen Kompetenzentwicklung

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Silvia Hansen-Schirra and Don Kiraly

Der Sammelband geht aus der Ringvorlesung Projektarbeit in der Translationsdidaktik hervor. Diese fand im Wintersemester 2010/11 in Germersheim statt. Ihr Ziel war es, die DozentInnen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projekten in der Lehre beschäftigen, und sollte dem Austausch über gemeinsame Interessen und Probleme dienen. Schon im Rahmen der Ringvorlesung wurde deutlich, dass der Projektunterricht in Germersheim teilweise bereits gut vernetzt durchgeführt, äußerst theoriegeleitet entwickelt und praxeologisch orientiert erarbeitet wurde. Der Sammelband, der diese Vielfalt und Heterogenität durch thematische Teile abbildet, soll – über die Veranstaltung hinausgehend – zur theoretischen Reflexion und Diskussion anregen.

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Einleitung

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Die Arbeit mit authentischen Projekten ist in der Translationsdidaktik durchaus kein neues Phänomen; man sollte sogar meinen, dass sie sich bei einer solch pra- xisorientierten Disziplin besonders anbietet. Nichtsdestotrotz zeigt ein Blick in die Stundenpläne translatorischer Studiengänge, dass die Arbeit mit authenti- schen Projekten – sei es autonom oder kollaborativ, sei es kognitivistisch, beha- vioristisch oder konstruktivistisch, was die grundlegende pädagogische Ausrich- tung angeht – nicht zum didaktischen Alltag gehört; Frontalunterricht mit Ein- zelsatzübersetzungen nicht-authentischer Ausgangstexte prägen immer noch die Ausbildung von Übersetzern. Dass es sinnvoller und praxisorientierter funktio- nieren kann und unter welchen Bedingungen Projektarbeit zum Einsatz kommen kann, zeigt dieser Sammelband. Der Sammelband geht aus der im Wintersemester 2010/11 von der Herausgebe- rin organisierten Ringvorlesung „Projektarbeit in der Translationsdidaktik“ her- vor. Ziel dieser Ringvorlesung war es, die DozentInnen am Fachbereich Transla- tions-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projek- ten in der Lehre beschäftigen, um sich über gemeinsame Interessen und Proble- me auszutauschen. Die systematische Vernetzung in Kombination mit der theo- retischen Reflexion über den eigenen Projektunterricht konnte bis zu diesem Zeitpunkt als Lehr-, aber auch als Forschungsdesideratum in der Translationsdi- daktik angesehen werden. Wir sehen den vorliegenden Sammelband als ersten Pfeiler zur Überbrückung dieser Kluft. Durch die Ringvorlesung wurde deutlich, dass eine Definition des Begriffs „Pro- jektarbeit“ nicht einfach ist, da Lehrende und Studierende ganz unterschiedliche Zielsetzungen und Merkmale damit verbinden. Die Ringvorlesung bot sowohl Lehrenden als auch Studierenden die M...

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