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«Informationsstrukturen» im gesteuerten Spracherwerb

Französisch – Deutsch kontrastiv

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Séverine Adam

Wenn wir von Sprachkompetenz sprechen, dann meint das zunächst morphosyntaktische Regeln und den korrekten Aufruf von Lexikoneinträgen. Implizit assoziieren wir aber auch so etwas wie ‘Könnerschaft’ – doch sind die Beherrschung morphosyntaktischer Regeln und lexikalischer Differenzierungsmöglichkeiten «Basisleistungen», die wir zumindest bei einem Muttersprachler voraussetzen. «Könnerschaft» in einem inhaltlich gefüllten Sinne beginnt erst dort, wo wir für die Gestaltung unserer Äußerungen den Rezipienten antizipieren und auf seine Sprachverstehensprozesse Bezug nehmen. Ein Problemfeld, das in neuerer Zeit intensiv unter dem Stichwort ‘Informationsstruktur (einer Äußerung)’ beforscht wird; Gegenstand sind ‘höhere kognitive Kontrollprozesse’; es geht um die Optimierung des Informationstransfers im Diskurs.

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AUSBLICK: Séverine Adam: ‚Informationsstrukturen’ zwischen Sprachvergleich, Universalienforschung, kognitiver Sprachwissenschaft und Neurolinguistik?

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174 MICHAEL SCHECKER Schecker, Michael, 1992. „Nebensatz-Wortstellung im Deutschen.“ In: Gréciano, Gertrud & Kleiber, Georges (Hgs.). Systemes interactifs. Paris: Klincksieck, 469-486. Schecker, Michael, 1993. „Kommunikatives Schreiben: Zu einigen Aspekten der Entwicklung der graphischen Textgestaltung im Althochdeutschen.“ In: OBST 47, 82-96. Schecker, Michael, 1994. „Zur Entwicklung der Schriftkultur in althoch- deutscher Zeit.“ In: Löffler, Heinrich et al. (Hgs.). Texttyp, Sprecher- gruppe, Kommunikationsbereich. Berlin / New York: De Gruyter, 68-86. Schecker, Michael, 1995. „Grammatik und Kommunikation – Zur Leistung ausgewählter syntaktischer Ausdrucksmittel für das natürliche Sprach- verstehen“. In: Faucher, Eugèn / Métrich, René / Vuillaume, Marcel (Hgs.). Signans und Signatum. Tübingen: Stauffenburg, 481-496. Schecker, Michael, 1996. „Zur historischen und systematischen Entfaltung von 'Textualität'.“ In: Michaelis, Susanne & Tophinke, Doris (Hgs.). Texte – Konstitution, Verarbeitung, Typik. München / Newcastle: Lincom (Europa –Edition Linguistik), 73-88. Schecker, Michael, 2011. „Über Affinitäten zwischen Subjekt und Erstposition in standarddeutschen Aussagesätzen“. Im Druck. Schumacher, Ralph, 2006. „Hirnforschung und schulisches Lernen“. In: Herrmann, Ulrich (Hg.). Neurodidaktik – Grundlagen und Vorschläge für gehirngerechtes Lehren und Lernen. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 124-133. Schylol, Inger. et al. (2005): Wortstellung im Mittelfeld. Poster Berlin (Humboldt-Universität) Spitzer, Manfred, 1996. Geist im Netz. Modelle für Lernen, Denken und Handeln. Heidelberg, Berlin: Spektrum Akademischer Verlag. Spitzer, Manfred, 2003. Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Korr. Nachdr. Heidelberg, Berlin: Spektrum, Akademischer Verlag. Sridhar, Shikaripur N., 1988. Cognition and Sentence Production. A Cross- Linguistic Study. New York u.a.: Springer. Weinert, Sabine, 1991. Spracherwerb und implizites...

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