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Die Konkurrenzbeziehungen der Drittkonsultationsrechte betrieblicher Arbeitnehmervertretungsgremien

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Kerstin Hoff

Betriebliche Arbeitnehmervertretungsgremien verfügen über verschiedene Informationsrechte, die ihnen die Konsultation dritter Personen auf Kosten des Arbeitgebers ermöglichen. Sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene ist eine Tendenz zur Ausweitung dieser Rechte zu verzeichnen. Das Anliegen dieser Arbeit ist es, die unter der Bezeichnung «Drittkonsultationsrechte» zusammengefasste Gruppe von Informationsrechten systematisch zu untersuchen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Drittkonsultationsrechte nach der gesetzgeberischen Intention der Herstellung einer egalitären Verhandlungsposition zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite dienen sollen. Unter Rückgriff auf diese Prämisse wird eine Lösung für die Konkurrenzproblematik zwischen den einzelnen Rechten entwickelt.

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Inhaltsverzeichnis

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A Grundlagen ................................................................................................... 15 I. Einleitung – Die Bedeutung der Information in der modernen Informationsgesellschaft ....................................................................... 15 1. Informationsrechte des allgemeinen Zivilrechts .................................. 16 a) Informationsrechte aus auftragsähnlichen Schuldverhältnissen ....... 16 b) Informationsrechte als Folge von Rechtsverletzungen .................. 17 c) Informationsrechte zur Klärung von Hauptansprüchen ................. 17 d) Informationsrechte aus Treu und Glauben .................................... 18 2. Informationsrechte auf dem Gebiet des Arbeitsrechts ...................... 19 3. Die Informationsrechte der betrieblichen Arbeitnehmervertretungen ................................................................ 21 a) Allgemeine Informationsrechte aus der Betriebsverfassung ........ 22 b) Spezielle/situationsbezogene Informationsrechte ........................... 22 c) Das Recht zur Konsultation dritter Personen innerhalb der Betriebsverfassung ..................................................................... 23 II. Problemaufriss/Ausgangslage .................................................................. 25 1. Situationen aus der betrieblichen Realität, in denen verschiedene Konsultationsrechte nebeneinander zur Anwendung kommen können ................................................................................................. 25 a) Einführung von EDV-Anlagen ......................................................... 26 b) Stilllegung oder Verlagerung eines Betriebes oder Betriebsteils ..... 28 c) Umstellung auf Fließbandproduktion bei gleichzeitiger Einführung eines Akkordlohnsystems .......................................... 29 2. Kontradiktorische Interessen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite ................................................................................ 31 3. Die Frage nach dem Konkurrenzverhältnis der einzelnen Konsultationsrechte ............................................................................ 31 III. Der Forschungsstand .............................................................................. 33 IV. Eigener Ansatz ....................................................................................... 40 1. Darstellung der verschiedenen Konsultationsrechte .......................... 40 2. Klassifizierung als Drittkonsultationsrechte ...................................... 40 3. Untersuchung der einzelnen Drittkonsultationsrechte ....................... 40 4. Versuch einer systematischen Analyse der Konkurrenzbeziehungen zwischen den einzelnen Drittkonsultationsrechten ............................ 41 8 B Die Drittkonsultationsrechte ........................................................................ 46 I. Zusammenstellung der Drittkonsultationsrechte: Tendenz zu einer Ausweitung auf nationaler und europäischer Ebene .......................... 46 II. Untersuchung der einzelnen Drittkonsultationsrechte ............................. 48 1. Daseinsberechtigung der Drittkonsultationsrechte basierend auf dem System des Betriebsverfassungsgesetzes im zivilrechtlichen Gesamtkontext .................................................................................... 48 These: Drittkonsultationsrechte als Mittel der Herstellung einer egalitären Verhandlungsposition ............................................................. 48 2. Historische Analyse der Schaffung und Ausweitung...

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