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Aktuelle Forschungsthemen der Sprechwissenschaft 2

Phonetik, Rhetorik und Sprechkunst

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Ursula Hirschfeld and Baldur Neuber

In der Publikation werden aktuelle wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der Phonetik, der Rhetorik und der Sprechkunst vorgestellt. Häufig handelt es sich zudem um transdisziplinäre Fragestellungen. Sie geben einen eindrucksvollen Einblick in die unterschiedlichen Facetten unserer Forschungswelt und reichen von Detailuntersuchungen im Bereich der artikulatorischen Phonetik bis hin zur Sprachentwicklungsforschung, und von der historischen Betrachtung des Rhetorikverständnisses bis zu den Perspektiven der sprechkünstlerischen Kommunikation. Ein erklärtes Ziel dieser Publikation ist es, interessante neue Untersuchungen junger Absolventen einer breiten Öffentlichkeit vorzulegen.

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Steffi Schwarzack Untersuchungen zum Bedarf interkultureller Trainings 259

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Untersuchungen zum Bedarf interkultureller Trainings Steffi Schwarzack, Dresden 1 Vorwort Ob bei Austauschprogrammen, in internationalen Wirtschaftsunternehmen, bei sozialen Projekten, in Dolmetscherdiensten, bei der Entwicklungshilfe oder im Tourismus — immer häufiger kommt es zu interkulturelle Begegnungen, d. h. zum Zusammentreffen und sprachlichen Austausch von Personen verschiedener kultureller Herkunft. Es ist ein altes Phänomen, das durch die Geschwindigkeit und Vielzahl der Begegnungen in neuem Licht erscheint. Doch obwohl die Be- gegnung zwischen Menschen verschiedener Kulturgemeinschaften inzwischen fast alltäglich ist, zeigen sich doch immer wieder Störungen in Form von Miss- verständnissen, Konflikten oder Kommunikationsabbrüchen. Fragen zu den Gründen solcherart gestörter Kommunikation spielen deshalb eine zunehmende Rolle, und auch die Sprechwissenschaft untersucht, wie man solche Störungen vermeiden kann und was für eine erfolgreiche und angenehme Kommunikation notwendig ist. Dazu gehört die Analyse interkultureller Trainings, die angeboten werden, um Fertigkeiten für den Umgang mit anderen Verhaltens-, Denk- und Wahrneh- mungsmustern zu schulen. Es gibt von Jahr zu Jahr mehr und immer neue An- bieter interkultureller Trainings auf dem (deutschen) Markt — wobei sich unter dem Namen „Interkulturelles Training" sehr unterschiedliche Ansätze und Schwerpunkte verbergen. Dies ist Gegenstand des vorliegenden Beitrags, der Aspekte aus meiner Diplomarbeit aufgreift (Schwarzack 2005). Motiv meiner Arbeit waren Beobachtungen, die ich während eines Praktikums am Goethe-Institut in Brasilien, in Salvador de Bahia, gemacht habe: Ich bot für die dort tätigen Deutschlehrer eine Weiterbildung zu Grundlagen der rhetori- schen Kommunikation für den DaF-Unterricht an. Die Gruppe setzte...

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