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Interkulturelle Erkundungen

Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen- Teil 1

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Edited By Andrea Benedek, Renata Alice Crisan and Szabolcs János

Der Band vereint die Beiträge der IV. Internationalen Germanistentagung, die unter dem Titel Interkulturelle Erkundungen. Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen im September 2010 an der Christlichen Universität Partium in Oradea (Rumänien) stattfand. Der im Zeichen der Interdisziplinarität gestaltete Band beinhaltet sowohl Studien zu Literaturgeschichte, Theaterwissenschaft, Presseforschung als auch Beiträge zu den deutschen Regionalliteraturen und zur Rezeptionsgeschichte der deutschen Literatur im nichtdeutschsprachigen Raum.

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Deutsches Mittelalter? Spuren der Mehrsprachigkeit in der mittelhochdeutschen höfischen Erzählliteratur. Elisabeth Martschini (Wien)

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8 Grzegorz Ja�kiewicz (Rzeszow): Interkulturelle Erkundungen im wiedervereinigten Deutschland. Deutsch-deutsche Befindlichkeiten anhand des Romans von Thorsten Becker Schönes Deutschland ................... 441 Kristina Monika Hinneburg (Jena): „Turn the earth into Eden again“. Melchior Lengyels Nathan the Wise als dramatische Anthropodizee ............ 449 Ágota Baráth (Budapest): Autobiographisches Schreiben als Fiktion im Licht des Holocaust ......................................................................................... 459 Deutsches Mittelalter? Spuren der Mehrsprachigkeit in der mittelhochdeutschen höfischen Erzählliteratur Elisabeth Martschini (Wien) Als Altgermanistin ist mein zentrales Untersuchungsfeld das deutsche Mittelal- ter. – So einfach diese Aussage klingen mag, mit so vielen Fragen sehe ich mich dennoch konfrontiert, selbst wenn ich gleichermaßen einschränkend wie erklä- rend hinzufügen kann: Als Germanistin, die Deutsche Philologie studiert hat, liegt mein Fokus auf der mittelalterlichen deutschen Sprache und Literatur, die selbstverständlich in einem entsprechenden – geografisch abgegrenzten – politi- schen und kulturellen Umfeld entstand. Sie entstand. Wann, wo und wie entstand sie, die deutsche Sprache und mit ihr die deutsche Literatur? Immerhin, die haarspalterische Suche nach einer brauchbaren Definition von ‘Literatur’ ist in der Frühzeit – noch – hinfällig: Man ist froh um jeden Text, der in der sich langsam etablierenden Volkssprache verfasst und tradiert wurde. Quasi: Man nimmt, was man kriegt. Und man kriegt wenig genug. Oder erstaunlich viel, wenn man den Blick schärft, die Jahrhun- derte fortschreiten und sich langsam doch Textgattungen ausbilden, über die so- gar innerhalb der Texte selbst philosophiert wird. Für ein deutsches Mittelalter braucht es – aus germanistischer bzw. philolo- gischer Sicht – eine deutsche Sprache. Doch was sich...

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