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Die Geringfügigkeit des Gehilfenbeitrags

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Oliver Schoepke

Nicht alle Beiträge eines Gehilfen erscheinen der Bestrafe würdig. So wirkt es unbillig, einen Gehilfenbeitrag zu bestrafen, der quantitativ unter einer gewissen Schwelle bleibt. Wo die Grenze verläuft ist schwer zu bestimmen. Der Autor entwickelt in dieser Arbeit ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal für die Beihilfe, um geringfügige Gehilfenbeiträge aus der Strafbarkeit herauszunehmen. Nur Handlungen, die eine gewisse Quantität erreichen, sind demnach von Strafe bedroht. Es wird gezeigt, dass das neue ungeschriebene Tatbestandsmerkmal bei Anwendung auf fragliche Fälle zu billigen Ergebnissen führt und damit einen Lösungsweg für dieses Problem des allgemeinen Teils des Strafrechts bietet.

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Inhaltsübersicht

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IX Inhaltsverzeichnis ............................................................................................. XIII 1. Kapitel Einführung und Problemdarstellung ..................................................................... 1 I. Gegenstand der Untersuchung ................................................................... 1 II. Ziel der Untersuchung .............................................................................. 2 III. Gang der Untersuchung ........................................................................... 3 IV. Begriffsbestimmung ................................................................................ 4 V. Die Existenz eines Billigkeitsproblems ................................................... 6 2. Kapitel Historische und rechtsvergleichende Betrachtungen .......................................... 31 I. Historische Einführung ............................................................................ 31 II. Die Beihilfe in der Gesetzgebung einiger deutscher Staaten vor 1871 ......................................................................... 32 III. Die Beihilfe in den Gesetzgebungen einiger anderer europäischer Staaten....................................................................... 36 IV. Zusammenfassung ................................................................................. 43 3. Kapitel Mögliche Lösungsansätze ................................................................................... 45 I. Lösung über die Strafzumessung oder Einstellung ................................. 45 II. Die Neutralität bzw. Berufsbedingtheit als Lösung ............................... 48 III. Tatbestandslosigkeit bei Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten .......................................................................... 49 IV. Taterfolg ............................................................................................. 55 V. Tathandlung ............................................................................................ 56 VI. Solidarisierung ...................................................................................... 69 XVII. Kausalität ............................................................................................. 73 VIII. Das Regressverbot nach Jakobs ......................................................... 83 IX. Sozialadäquanz ..................................................................................... 86 X. Erlaubtes Risiko ..................................................................................... 96 XI. Berücksichtigung des dem Gehilfenbeitrag innewohnenden Risikos .............................................................................. 99 XII. Tatbestandslosigkeit bei Eventualvorsatz ......................................... 106 XIII. Erfordernis eines Tatförderwillens bzw. dolus directus 1. Grades ........................................................................................... 109 XIV. Der deliktische Sinnbezug und die erkennbare Tatgeneigtheit ....... 109 XV. Einschränkung der Strafbarkeit über eine Güterabwägung .............. 114 XVI. Restriktive Auslegung ...................................................................... 117 XVII. Zusammenfassung zu den möglichen Lösungsansätzen ................ 118 4. Kapitel Die Geringfügigkeit als Tatbestandsmerkmal ................................................... 121 I. Die Notwenigkeit des Tatbestandsmerkmal der Geringfügigkeit ......... 121 II. Die Geringfügigkeit der Gehilfenhandlung in Rechtsprechung, Gesetz und Literatur .................................................................................. 122 III. Anstiftung und Beihilfe ....................................................................... 158 IV. Psychische Beihilfe ............................................................................. 159 V. Der Platz der Geringfügigkeit im Prüfungsaufbau .............................. 173 VI. Definition der geringfügigen Gehilfenhandlung...

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