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Technologietransfer im Recht der UNESCO

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Phillip Winkler

Die Arbeit untersucht den seitens der UNESCO initiierten Technologietransfer. Nach der Einordnung des Technologietransfers in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der UNESCO und der Erarbeitung wichtiger thematischer Grundlagen und Zusammenhänge kommt der Analyse der von der UNESCO verabschiedeten Normen ein Schwerpunkt zu. Neben weiteren völkerrechtlichen Instrumenten mit Bezug zum Technologietransfer wird sodann auf relevante Institutionen im Kontext des Technologietransfers eingegangen und die Rolle der UNESCO im institutionellen Gefüge herausgearbeitet. Die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Technologietransferprojekten und -programmen bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit, bevor ein Fazit gezogen und Perspektiven aufgezeigt werden.

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Fünftes Kapitel – Fazit und Perspektiven

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Technologien und das zu ihrer Hervorbringung erforderliche Wissen bilden in der heutigen Zeit neben den natürlichen Rohstoffen die wichtigste Ressource eines Landes und den Schlüssel zur Teilhabe an Globalisierung und weltweitem Handel. Ihre Bedeutung für die Entwicklung eines Landes ist als Folge dieses Umstandes überragend (siehe dazu bereits S. 16f.). China kann insoweit als leuchtendes Beispiel dafür dienen, dass auch rohstoffarme wenig entwickelte Länder durch die Übernahme von Technologien und die spätere Erarbeitung ei- gener technologischer Entwicklungen und Innovationen den Anschluss an die Industrienationen schaffen können.779 Der Austausch von Wissen und der Trans- fer von Technologien erlangt in diesem Zusammenhang grundlegende Bedeu- tung und wird zu einem unersetzlichen Instrument,780 für das zudem keine Al- ternative ersichtlich scheint. Gerade in den Entwicklungsländern fehlt es an den notwendigen Strukturen und es müssen Kapazitäten in dem Bereich von Wissen- schaft und Technik aufgebaut werden.781 Der Technologietransfer vermag an diesem Punkt vielerorts Lösungen zu be- reiten. Es gilt jedoch, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und zukünf- tigen Technologietransfer an Begriffen wie Angepasstheit, Nachhaltigkeit und Ethik zu orientieren. Nur auf diese Weise wird es möglich sein, entwicklungs- schwachen Ländern zu einer auf Dauer und Eigenständigkeit angelegten struktu- rellen Stärkung zu verhelfen. Die UNESCO ist sich dieser Hintergründe bewusst und richtet den ihrerseits initiierten Technologietransfer entsprechend aus. Ihre Vorreiterrolle in Bezug auf die Beachtung von Ethik und Moral in Wissenschaft und Technik, die zahlreichen auf...

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