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Das Schriftformerfordernis nach § 550 BGB

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Isabel Reingardt

Die Rechtsfolge des § 550 BGB greift über den Schutzzweck dieser Norm hinaus, denn obwohl ausweislich der Gesetzesmaterialien allein der Erwerber des vermieteten Grundstückes, der nach § 566 I BGB in den Mietvertrag zwischen dem Veräußerer und dem Mieter eintritt, geschützt werden soll, können bei Nichteinhaltung der von § 550 BGB geforderten Schriftform auch die Ursprungsparteien den Mietvertrag innerhalb der ordentlichen Kündigungsfristen beenden. Die Arbeit gibt für den beratenden Anwalt in der Immobilienrechtspraxis einen Überblick über die Anforderungen, die § 550 BGB an einen Mietvertrag stellt und beschäftigt sich mit der Rechtsprechung zu § 550 BGB. Die Verfasserin setzt sich mit dem Sinn und Zweck der Norm auseinander und macht schließlich einen Vorschlag de lege ferenda.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... XV Literaturverzeichnis ......................................................................................... XVII Erstes Kapitel: Aktueller Stand von Rechtsprechung und Literatur ............... 1 A. Grundsätzliches zu § 550 ........................................................................... 1 I. Rechtsfolge des Formverstoßes ............................................................. 1 II. Praktische Relevanz ............................................................................. 2 III. Entstehungsgeschichte der Schriftform im Mietrecht ........................ 4 IV. Normzweck ......................................................................................... 5 1. Informationsinteresse des Erwerbers .............................................. 5 2. Warn- und Beweisfunktion ............................................................. 6 3. Zusammenfassung ........................................................................... 6 V. Anwendungsbereich ............................................................................. 7 1. Vertragstypen .................................................................................. 7 a) Anwendungsbereich abhängig von Informationsinteresse ....... 7 b) Warnfunktion bestimmt den Anwendungsbereich mit............. 8 2. Vertragsdauer, Jahresfrist nach § 550 Satz 1 .................................. 9 VI. Jahresfrist nach § 550 Satz 2 ............................................................ 10 B. Die äußere Form der Vertragsurkunde ..................................................... 12 I. Auflockerungsrechtsprechung des BGH ............................................. 12 II. Einschlägige Formvorschrift .............................................................. 12 III. Erfordernis der notariellen Beurkundung ......................................... 16 IV. Alternative: Elektronische Form, §§ 126 III, 126a ........................... 17 V. Einheitlichkeit der Urkunde ............................................................... 19 1. Verbindung einzelner Vertragsblätter ........................................... 19 2. Verbindung von Anlagen mit dem Hauptvertrag ......................... 20 a) Welche Anlagen sind formbedürftig? ..................................... 20 b) Was sind die Formvoraussetzungen für Anlagen? ................. 21 3. Kritik an der Auflockerungsrechtsprechung ................................. 22 VIII VI. Anforderungen an die Unterzeichnung ............................................. 24 1. Unterschriften der Vertragsparteien .............................................. 24 2. Schriftform beim Vertragsschluss durch Vertreter ....................... 25 a) Besonderheiten bei Personenmehrheiten ................................ 26 - GmbH.............................................................................. 26 - GbR ................................................................................. 26 - OHG und KG .................................................................. 27 - Erbengemeinschaft ......................................................... 27 - Ehegatten und Lebenspartner ......................................... 28 - Der besondere Fall: AG .................................................. 28 b) Zusammenfassung .................................................................. 30 3. Der Briefwechsel........................................................................... 31 4. Entbehrlichkeit der Gegenzeichnung ............................................ 31 5. Die verspätete Annahme des Vertragsangebotes, § 150 I ............ 32 6. Die Annahme mit Änderungen, § 150 II ...................................... 34 C. Die inhaltlichen Anforderungen an die Urkunde ..................................... 36 I. Formbed...

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