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Hybride Regulierung des Freiverkehrs

Aspekte einer europarechtswidrigen börsen- und wertpapierhandelsrechtlichen Regulierung des Freiverkehrs in Bezug auf das Ziel der Schaffung eines integrierten Finanzbinnenmarktes

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Michael Schweppe

In den vergangenen Jahren haben alternative Handelssysteme im Vergleich zu Börsen einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. Dieser Bedeutungszuwachs spiegelt sich in strengeren Vorgaben zur Regulierung alternativer Handelssysteme als sogenannte multilaterale Handelssysteme wider. Durch eine stärkere Regulierung sollen neben dem Schutz der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes und der Anleger die Voraussetzungen für einen fairen Wettbewerb zwischen Börsen und Wertpapierdienstleistungsunternehmen beim Angebot von Wertpapierhandelsdienstleistungen geschaffen werden. Vor dem Hintergrund, dass sich in Deutschland ein derartiger Wettbewerb nicht eingestellt hat und auch nicht absehbar ist, untersucht der Autor die marktorganisationsrechtlichen Rahmenbedingungen des Wertpapierhandels. Aufgrund der materiellen Identität zwischen dem Freiverkehr und multilateralen Handelssystemen setzt er sich in diesem Zusammenhang unter börsen- und wertpapierhandelsrechtlichen Gesichtspunkten kritisch mit der Verflechtung des Freiverkehrs mit der Börse auseinander.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................................. 11 Kapitel I. Organisation und Struktur des Marktes für den Wertpapierhandel ........ 19 A. Handelsplätze im Zentrum des Kapitalmarktes ............................................................ 20 I. Begriff des Handelsplatzes ...................................................................................... 20 II. Zentralisierungs- und Bewertungsfunktion ............................................................. 21 1. Wertpapieremissionen auf dem Primärmarkt ..................................................... 21 2. Wertpapierhandel im Sekundärmarkt ................................................................. 23 3. Konkurrenz um die Weiterleitung des Auftragsstroms ...................................... 24 4. Der Handelsplatz als Verbindungselement zwischen Primär- und Sekundärmarkt .................................................................................................... 25 III. (Qualitäts-)Maßstäbe für Handelsplätze .................................................................. 27 1. Effizienz und Integrität ....................................................................................... 28 2. Transaktionskosten und Liquidität ...................................................................... 30 a. Handelsplätze als transaktionskostensenkende Institutionen .................. 31 b. Explizite Transaktionskosten .................................................................. 33 c. Implizite Transaktionskosten (Liquidität) ............................................... 35 3. Bedeutung von Kenngrößen für die Wahl von Handelsplätzen .......................... 39 B. Klassifizierte Typen von Handelsplätzen ..................................................................... 40 I. Multilaterale Handelsplätze ..................................................................................... 41 1. Der geregelte Markt ............................................................................................ 42 a. Zulassung, Überwachung und Organisation ........................................... 42 b. Die Wertpapierbörse als geregelter Markt .............................................. 44 2. Das Multilaterale Handelssystem ....................................................................... 46 a. Entwicklung aus alternativen Handelssystemen ..................................... 47 b. Voraussetzungen für Betrieb und Organisation ...................................... 51 3. Das Organisierte Handelssystem ........................................................................ 52 II. Bilaterale Handelsplätze .......................................................................................... 53 1. Gegenstand der systematischen Internalisierung ................................................ 53 2. Abgrenzung zum multilateralen Handel ............................................................. 55 3. Regulatorische Bevorzugung des multilateralen Handels .................................. 57 III. Zwischenergebnis .................................................................................................... 57 C. Regulierung und Wettbewerb ....................................................................................... 58 I. Die Schaffung eines „Marktes für Märkte“ ............................................................. 59 1. Verbesserung der Effizienz und Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes ........... 62 2. Reform der Marktorganisation – Gleichstellung von Börse und multilateralem Handelssystem ............................................................................ 65 a. Der Aktionsplan für Finanzdienstleistungen ........................................... 65 b. Die Finanzmarkt-Richtlinie ..................................................................... 68 aa. Aufl...

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