Show Less

Die Realteilung bei Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter in Gesamthandsvermögen

Series:

Xandra Elbert

Die Zulässigkeit einer Buchwertfortführung im Rahmen der Realteilung beschäftigt Gesetzgebung, Rechtsprechung und Steuerpraxis seit langem. Die Realteilungsvorschrift des § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG in der Fassung des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes vom 20.12.2001 verlangt eine «Übertragung in das jeweilige Betriebsvermögen der einzelnen Mitunternehmer». Ob unter diese Regelung auch die Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter in Gesamthandsvermögen anderer Mitunternehmerschaften fällt, ist Gegenstand der Arbeit.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhalt

Extract

§ 1 Das Anliegen einer steuerlichen Realteilung .................................................. 1 A. Die Realteilung als Instrument für Unternehmensumstrukturierungen ........ 1 I. Ausgangslage ............................................................................................... 1 1. Prinzip der Buchwertverknüpfung............................................................ 1 2. Prinzip der Individualbesteuerung ............................................................ 5 3. Realteilung als Störfaktor der Individualbesteuerung .............................. 6 II. Gesetzgeberische Entwicklung der Realteilung ......................................... 7 B. Betriebsvermögenseigenschaft als grundlegende Voraussetzung ................. 9 C. Steuerneutrale Realteilung bei Übertragung in ein anderes Gesamthandsvermögen? ............................................................................. 11 § 2 Auslegung der Realteilungsvorschrift des § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG ............ 13 A. Streitstand zur Frage der Qualifikation des mitunternehmerischen Betriebsvermögens ...................................................................................... 14 I. Rechtsprechung .......................................................................................... 14 II. Literatur ..................................................................................................... 14 1. Verselbständigtes Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft .......... 15 2. Gesellschaftsvermögen als anteiliges Betriebsvermögen der Mitunternehmer ....................................................................................... 15 B. Wortlaut: „das jeweilige Betriebsvermögen der einzelnen Mitunternehmer“ ......................................................................................... 17 I. Problematik des Begriffs „Gesamthandsvermögen“ im Steuerrecht ......... 17 II. Betriebsvermögen eines Mitunternehmers ............................................... 18 1. Stellung des Mitunternehmers im Ertragsteuerrecht .............................. 18 a) Behandlung der Mitunternehmerschaft im Einkommensteuerrecht .... 19 aa) Transparenzprinzip als Ausgangspunkt .......................................... 20 bb) Frühere Bilanzbündeltheorie .......................................................... 20 cc) Duales System ................................................................................. 22 b) Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft ..................................... 24 aa) Unmittelbares Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft ......... 26 X Inhalt bb) Mittelbares Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft ............. 26 cc) Zusammenfassung ........................................................................... 27 dd) Einschränkung ................................................................................ 27 c) Wertung ............................................................................................... 28 2. Gewinnermittlungsvorschriften .............................................................. 29 a) Ergänzungsbilanzen ............................................................................. 30 b) Bestimmung der Einkunftsart .............................................................. 31 aa) Bestimmung der Einkunftsart auf der Ebene der Gesellschaft ....... 31 bb) Bestimmung der Einkunftsart auf der Ebene des Gesellschafters.. 32 (1) Beteiligung an einer nicht gewerblichen Personengesellschaft im Betriebsvermögen .................................................................... 33 (2) Gewerblicher Grundstückshandel ................................................ 34 c) Gewährung von Steuervergünstigungen .............................................. 35...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.