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Historische Analysen theoretischer und empirischer Psychologie

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Edited By Armin Stock, Horst-Peter Brauns and Uwe Wolfradt

Die in diesem Band vereinigte psychologiehistorische Forschung umfasst ein relativ breites Themenspektrum. Neben Analysen der theoretischen und empirischen Psychologie stehen biografiebezogene Studien zur Religionspsychologie, über Psychologinnen und Psychologen während der Zeit des Nationalsozialismus sowie über Aspekte der Entwicklung des Faches in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Abgerundet wird der Band durch verschiedene Beiträge zu Herausgaben digitaler Editionen wissenschaftlicher Korrespondenzen. Insgesamt wird damit dem Leser ein aktueller Einblick in die Vielfalt psychologiegeschichtlicher Forschungsgebiete sowie die darin liegenden Erkenntnismöglichkeiten geboten.

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Vorwort

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Vom 7.-9. September 2011 fand in dem Historizität und Moderne ausstrahlen- den Oswald-Külpe-Hörsaal der Universität Würzburg die 12. Fachgruppenta- gung zur Geschichte der Psychologie statt. Sie hätte Oswald Külpe, der 1894 nach Würzburg berufen worden war und bereits zwei Jahre später 1896 das Würzburger Psychologische Institut begründete, gewiss begrüßt, entsprach ihr offenes Programm doch voll und ganz der ihm eigenen und einst von Wundt 1907 attestierten konzilianten Einstellung, der Forschung jegliche Freiheit zu gewähren und „…und es darauf ankommen lassen wollen, was bei der Sache etwa doch herauskommen könne…“. Das Resultat dieser von Külpe selbst vorgelebten Maxime, der sich auch die Herausgeber verpflichtet fühlen, liegt in diesem Band vor. Die verschiedenen Beiträge gleichen dabei nur auf den ersten Blick einem Kaleidoskop aktueller psychologiehistorischer Reflektionen. In ihrem Kern spiegeln sie jedoch die ste- tig voranschreitende Aufdifferenzierung unseres Faches: Erörterungen zu einer Theoretischen Psychologie, Facetten psychologischer Forschungsbereiche bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, deutschsprachige Psychologie im Nationalsozia- lismus und in der Nachkriegszeit und schließlich -zukunftsorientiert - digital er- fasste Briefeditionen. Dieser Vielfalt liegt nicht zuletzt auch die ungeteilte Überzeugung zugrunde, dass psychologiehistorische Forschung keinen Bereich aussparen und damit dem Vergessen überlassen darf. Gleichzeitig soll sie für künftige Arbeiten zur Vertiefung und Erweiterung anregen. Das Entstehen des hier vorliegenden Bandes bedurfte umfänglicher Vorar- beiten: seitens der Autoren beim Verfassen ihrer Beiträge, seitens der Herausge- ber mit ihren dezent-anregenden Vorschl...

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