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Die Onlinehauptversammlung nach dem ARUG

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Michael Alexander Beck

Das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) hat den Aktiengesellschaften die Möglichkeit eröffnet, eine sogenannte Onlinehauptversammlung durchzuführen. Damit wurde eine Vielzahl neuer rechtlicher Fragen geschaffen, derer sich der Autor in der Arbeit annimmt. Die in § 118 Abs. 1 S. 2 AktG eingeräumte Gestaltungsfreiheit bei der Ausgestaltung der Online-HV bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung. Der Autor arbeitet zunächst deren Inhalt heraus und befasst sich mit den Grenzen der Gestaltungsfreiheit. Anschließend stellt er dar, welche Probleme bei der Durchführung einer Online-HV bestehen und zeigt Gestaltungsmöglichkeiten auf, die eine geordnete Durchführung sicherstellen. Schließlich wird untersucht, inwiefern Fehler bei der Ausgestaltung und Durchführung der Online-HV das Anfechtungsrisiko erhöhen und Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft auslösen können. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich die rechtlichen Risiken der Online-HV durch eine geeignete rechtliche und technische Ausgestaltung minimieren lassen, und verdeutlicht gleichzeitig, wie sich das Recht der Online-HV in das Aktienrecht einfügt.

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Inhaltsverzeichnis

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§ 1 Einleitung ........................................................................................................ 1 § 2 Begrifflichkeiten, Problemstellung, Gang der Untersuchung ......................... 3 A. Onlinehauptversammlung ............................................................................. 3 B. Virtuelle HV .................................................................................................. 4 C. Abgrenzung zur elektronischen Weisungserteilung an Stimmrechtsvertreter .......................................................................................... 5 D. Abgrenzung zur elektronischen Briefwahl ................................................... 5 I. Zeitpunkt der Stimmabgabe als relevantes Kriterium ................................. 6 II. Zugang als relevantes Kriterium ................................................................ 8 III. Zwischenergebnis ...................................................................................... 9 E. Problemstellung/Gang der Untersuchung ...................................................... 9 § 3 Entwicklung der HV hin zur Online-HV ...................................................... 11 A. HV als Präsenz-HV ..................................................................................... 11 I. Depotstimmrecht und Stimmrechtsvertretung ........................................... 12 II. Erste Beiträge zur Online-HV .................................................................. 14 III. NaStraG ................................................................................................... 14 IV. Zwischenergebnis ................................................................................... 15 B. Ermöglichung der Online-HV ..................................................................... 15 I. Frühe Anregungen ..................................................................................... 15 II. Gesetzgeberische Maßnahmen von 2001 bis 2005 .................................. 15 III. Kommissionsvorschlag zur Aktionärsrechte-Richtlinie ......................... 16 IV. Aktionärsrechte-Richtlinie ...................................................................... 17 V. Referentenentwurf, Regierungsentwurf und Stellungnahmen (ARUG) .. 18 VI. ARUG ..................................................................................................... 20 C. Status quo seit dem ARUG ......................................................................... 21 § 4 Rechtlicher Rahmen der Online-HV ............................................................. 23 A. Satzungsregelung ........................................................................................ 23 X B. Regelungen des AktG .................................................................................. 24 C. Verfassungsrecht ......................................................................................... 24 D. Europarecht ................................................................................................. 25 E. Zusammenfassung ....................................................................................... 26 § 5 Regelung der Onlineteilnahme in § 118 Abs. 1 S. 2 AktG ........................... 27 A. Online- und Präsenzteilnahme alternativ oder kumulativ ........................... 28 B. Sämtliche oder einzelne Rechte i.S.d. § 118 Abs. 1 S. 2 AktG .................. 29 I. Disponibilität versammlungsgebundener Aktionärsrechte ....................... 29 II. Disponibilität des Widerspruchsrechts ..................................................... 29 1. Unzulässigkeit wegen indirekten Ausschlusses des Anfechtungsrechts ..................................................................................... 30 a. Wesen des Widerspruchsrechts ......................................................... 30 b. „Rechte“ i.S.d. § 118 Abs. 1 S. 2 AktG ............................................ 31 c. Unzulässiger Anfechtungsausschluss? .............................................. 31 d. Verfassungskonforme Auslegung ..................................................... 32 e. Richtlinienkonforme Auslegung ....................................................... 34 f. Zwischenergebnis .............................................................................. 34 2. Untrennbare Verknüpfung von Stimm-...

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